Die Washington Commanders haben vor der Partie "bei" den Miami Dolphins in Madrid eine ganze Reihe Ausfälle zu verkraften und auch ansonsten gibt es wenig Positives zu berichten. Head Coach Dan Quinn wird ab sofort noch das Playcalling der Defensive übernehmen.
Angesichts kassierter 44 Punkte gegen die Lions war das Maß für den Head Coach anscheinend voll, was das Defensivverhalten seines Teams angeht. Allerdings spielte er gegenüber dem NFL Network die Bedeutung der Übernahme herunter: "Wenn etwas nicht funktioniert, dann verschieben wir die Frage, warum es nicht funktioniert, hin zu der Frage, was wir tun können, um es zu richten. Jetzt bedeutet das, dass ich zur Abwechslung die Calls machen werde. Ich werde die Rolle als Defensive Coordinator übernehmen und alles, was das umfasst. Joe (Whitt) ist seit Jahren meine rechte Hand und hat die Nachricht wie ein Profi aufgenommen."
Dass aber auch ein Head Coach durchaus Aufgaben in einem Spiel hat, die trotzdem weiterhin von ihm ausgeführt werden müssen, verschwieg er. Allerdings ist es auch nicht unüblich, dass ein Head Coach die Plays ansagt.
Das übliche Personal hat er dabei nicht zur Verfügung: Quarterback Jayden Daniels (Ellbogen), Wide Receiver Treylon Burks (Finger), Linebacker Ale Kaho (Gehirnerschütterung) und Cornerback Trey Amos (Wade) können verletzungsbedingt nicht mit nach Spanien fliegen.
Bei Wide Receiver Terry McLaurin sieht das etwas anders aus: Er wird nicht auflaufen können, tritt aber die Reise mit an. Im Gegensatz zu Defensive Tackle Daron Payne.
Der war wegen eines Schlags gegen den Kopf von Amon-Ra St. Brown bei der Niederlage am Sonntag disqualifiziert und anschließend für ein Spiel gesperrt worden. Gegen die Suspendierung legte er Einspruch ein, aber die Entscheidung von Ex-Profi Ramon Foster, von NFL und NFLPA gleichermaßen berufenes neutrales Schiedsgericht, fiel schnell noch am Montag: Die Sperre von einem Spiel ohne Gehalt bleibt aufrechterhalten; der Schlag kostet Payne somit 1,1 Millionen Dollar.
Die Partie am Wochenende ist die erste, die die NFL in Spanien austrägt. Das erst kürzlich neu hergerichtete Stadion Santiago Bernabeu ist üblicherweise die Heimat der "Königlichen" von Real Madrid.
Kickoff ist wie bei allen europäischen Spielen der NFL zuletzt am Sonntag um 15:30 Uhr deutscher Zeit, wenn sie zwei Teams mit einer 3-7 Bilanz treffen, die vor der Saison jeweils deutlich größere Träume hatten. Beide belegen jeweils den dritten Platz ihrer Division – die Dolphins vor den Jets, die Commanders vor den Giants.
Carsten Keller - 11.11.2025

Dan Quinn hat aktuell wenig Grund zur Freude (© Getty Images)
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