In der Krise sind die Miami Dolphins. Zahlreiche Leistungsträger angeschlagen oder ganz verletzt. Um QB Tua Tagovailoa gibt es eine Kontroverse, Head Coach Mike McDaniel muss um seinen Job bangen und General Manager Chris Grier wurde bereits entlassen. Und dann geht es auch noch gegen den Angstgegner, die Buffalo Bills, gegen die das Team die letzten sieben Spiele in Folge unterlag. Eigentlich das Rezept für eine krachende Niederlage. Doch nicht diesmal. Überraschend deutlich mit 30:13 siegte Miami gegen den hohen Favoriten und hatte diesen sogar drei Viertel lang in der Nähe eines Shutouts.
"Dieser Sieg bedeutet dem Team viel. Wir haben oft gegen Buffalo gut gespielt und immer wieder ganz knapp verloren. Dieses Mal haben wir es endlich geschafft zu gewinnen. Sie haben uns jahrelang immer wieder das Leben schwer gemacht", freute sich QB Tua Tagovailoa, der in seiner Karriere bislang nur einmal gegen Buffalo gewinnen konnte.
Den Dolphins zeigte RB De'Von Achane, wie wichtig er für den Erfolg des Teams ist und dass die Entscheidung von Miami ihn trotz Anfragen zur Trading Deadline nicht abzugeben korrekt war. 225 Yards machte er mit seinen Läufen und sechs gefangenen Pässen gut, zweimal führte ihn seine Weg in die Endzone. Ebenso vital für diesen Erfolg war eine dominante Leistung der Defensive, die Buffalo überraschender Weise bis ins dritte Viertel kein neues First Down gestattete und Miami eine 16:0 Pausenführung ermöglichte. Dabei zeigte WR Jaylen Waddle, dass auch er einen großen Wert für das Team hat. Zur Trading Deadline bot Buffalo einen Erstrundenpick 2027 und einen Drittrundenpick 2026 für Waddle, doch Miami wollte lieber einen Erstrundenpick 2026 und hatte zudem Bedenken den Star-Receiver an einen Divisionsrivalen abzugeben, weshalb der Deal letztendlich scheiterte. Nun sah Buffalo hautnah, wen sie hätten haben können, denn Waddle fing einen Pass von Tagovailoa über 38 Yards zur 13:0 Führung.
Erst zu Beginn des Schlussviertels schlossen die Bills eine Angriffsserie über 98 Yards ab mit einem 38 Yard Touchdown-Pass auf WR Keon Coleman. Miami verhinderte die Two-Point Conversion und S Ifeatu Melifonwu gelang gerade als es nach einem Comeback der Bills aussah eine Interception von Bills QB Josh Allen in der Endzone. RB De'Von Achane machte anschließend mit seinen Touchdownläufen über 59 und 35 Yards quasi den Deckel drauf.
An Bills QB Josh Allen lag die Niederlage nicht, denn er erzielte mit seinen Würfen 306 Yards und zwei Touchdowns - eine Bilanz, die auch die Interception im Schlussviertel bei der Aufholjagd nicht schmälern kann. "Es hat einen Grund, warum Allen der amtierende NFL MVP ist. Er macht tolle Spielzüge für sein Team, es ist schwer ihn zu kontrollieren und den Angriff seines Teams in Schach zu halten", gab Miami DE/OLB Bradley Chubb anschließend zu Protokoll.
Schüler - 10.11.2025

De'Von Achane war wohl der entscheidende Mann im Angriff der Dolphins gegen Buffalo (© Getty Images)
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