Die New England Patriots haben ihre Siegesserie fortgesetzt und mit einem 28:23-Erfolg gegen die Tampa Bay Buccaneers ihren siebten Sieg in Folge eingefahren. TreVeyon Henderson und Drake Maye waren die prägenden Figuren in einem Spiel, das bis in die Schlussminuten offen blieb. Henderson erzielte zwei Touchdowns über 69 und 55 Yards und kam insgesamt auf 147 Rushing-Yards bei nur 14 Versuchen – ein Karrierebestwert für den Rookie. Maye warf zwei Touchdown-Pässe und zeigte trotz einer Interception eine starke Leistung. Besonders beeindruckend war sein 72-Yard-Catch-and-Run-Touchdown auf Kyle Williams sowie der präzise Wurf auf Stefon Diggs zum Ende der ersten Halbzeit.
Head Coach Mike Vrabel, der in seinem ersten Jahr die Patriots betreut, hat aus dem 4-13-Team der Vorsaison einen echten Contender geformt. Mit dem Sieg gegen Tampa Bay komplettierte New England den Sweep gegen die NFC South. Vrabel lobte die Mentalität seines Teams: "Es ist nicht immer perfekt, aber ich liebe, wie sie kämpfen."
Die Buccaneers, die ihre ersten vier Saisonsiege jeweils in der letzten Minute entschieden hatten, standen erneut kurz vor einem Comeback. Tykee Smith fing eine Interception von Maye in der Endzone, doch beim anschließenden vierten Versuch wurde Baker Mayfield unter Druck gesetzt und sein Pass auf Rachaad White blieb erfolglos. Zwar gelang Mayfield noch ein Touchdown-Pass auf Tez Johnson, doch der anschließende Onside Kick wurde von den Patriots gesichert.
Tampa Bay hatte das Spiel mit einem Touchdown von Mayfield auf Emeka Egbuka eröffnet und durch ein Field Goal von Chase McLaughlin auf 10:7 erhöht. Doch New England konterte mit drei Touchdowns über 50 Yards – ein klares Zeichen für die Explosivität der Offense. Mayes 54-Yard-Pass auf Mack Hollins im vierten Viertel unterstrich das.
Buccaneers-Coach Todd Bowles zeigte sich enttäuscht: "Unsere Spieler haben keine Plays gemacht – ihre schon. Wir müssen es besser coachen, besser spielen, und das beginnt bei mir."
Das Spiel war das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams seit dem Rücktritt von Tom Brady. In den Zuschauerrängen dominierten die Patriots-Trikots mit der Nummer 12 – eine Erinnerung an die sechs Super Bowl-Titel, die Brady mit New England gewann.
Verletzungsbedingt mussten beide Teams auf wichtige Spieler verzichten. Bei den Patriots fehlten unter anderem Rhamondre Stevenson und Kayshon Boutte, während bei den Buccaneers Mike Evans, Chris Godwin und Haason Reddick nicht einsatzfähig waren.
Die Patriots empfangen am Donnerstag die New York Jets, während die Buccaneers am Sonntag bei den Buffalo Bills antreten.
Nicholas Fanselow - 10.11.2025

Drake Maye (© Getty Images)
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Als großer Favorit auf den Titel Trainer des Jahres sollte New England Patriots Head Coach Mike Vrabel gelten nachdem sein Team mit 33:15 gegen die New York Giants gewann und sie dabei fast nach Belieben dominierte. Als erstes NFL Team haben die Pats nun elf Siege aus 13 Spielen auf dem Konto, liegen auf Kurs den Heimvorteil für die Playoffs zu erreichen...
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