Punkte im Überfluss und ein doppeltes Drama am Schluss erlebten die Fans in Cincinnati. Am Ende hatten die Chicago Bears eine wilde Partie bei den Bengals mit 47:42 gewonnen. Schon der Auftakt war verheißungsvoll: Gleich den Kickoff Return hatte Charlie Jones für die Gastgeber zum 7:0 verwertet, den Ausgleich holten die Bears wenig später durch einen Pass von Receiver DJ Moore auf Quarterback Caleb Williams.
Später hatten sich zuerst die Bears einige Vorteile erarbeitet, als die Bengals zunächst nur zwei Field Goals vorlegen konnten. Kurz vor der Pause aber holten die Bengals sich binnen 17 Sekunden die Führung zurück, als Joe Flacco mit zwei Pässen auf Ja’Marr Chase und Tee Higgins das Feld schnell bis in die Endzone überbrücken konnte.
Auch in der Schlussphase brillierte Flacco mit solchen Comeback-Qualitäten. Zu Beginn des letzten Viertels hatte er aber bei einem Quarterback Sack von Austin Booker den Ball verloren und den Bears so die Chance eröffnet, mit einem Field Goal ihre Führung auf 34:27 zu erhöhen. Der nächste Ballbesitz der Bengals endete mit einem vergebenen Field-Goal-Versuch aus langer Distanz - nun legte Williams zu zwei schnellen Läufen von Kyle Monangai und Moore auf.
Mit dem 41:27 fünf Minuten vor Schluss waren die Bears dem Sieg nahe. Vor allem weil zwei Minuten später Cincinnatis Angriffsserie mit einer Interception durch Tremaine Edmunds endete. Edmunds sprintete sogar in die Endzone - doch die Video-Referees hatten ihn bereits zu Beginn des Returns am Boden gesehen. Chicago schaffte zwar kein First Down, aber die Bengals mussten ihre Auszeiten nehmen, um noch eine kleine Chance zu behalten.
Diese schienen sie dann jedoch nutzen zu können. Nur 30 Sekunden später hatte Flacco Noah Fant in der Endzone bedient, der Onside Kick gelang - und noch einmal 50 Sekunden später - in denen vor allem Pässe auf Higgins Cincinnati vorwärts brachten - vollendete Andrei Iosivas einen Pass zum Touchdown, Evan McPherson traf zum Extrapunkt zum 42:41 für die Gastgeber.
Caleb Williams scheiterte anschließend bei zwei Passversuchen - im dritten Down tankte er sich selbst durch zum First Down. Auch die Bears mussten nun ihre letzte Auszeit nehmen, noch immer waren es 58 Yards bis zur Endzone. Aber die überbrückte nun Colston Loveland auf Zuspiel von Williams zum 47:42 für die Bears. 17 Sekunden und drei Spielüzge blieben den Bengals noch. Ein abermaliges Comeback blieb aus, der letzte Wurf Flaccos endete mit einer weiteren Interception.
Caleb Williams warf bei 34 Versuchen 20 gültige Pässe für 280 Yards und drei Touchdowns ohne Interception, er fing selbst zwei Pässe für 22 Yards Raumgewinn und einen Touchdown. DJ Moore warf nicht nur den Touchdown-Pass auf Williams, bei vier Passfängen lieferte er 72 Yards Raumgewinn. Mit 26 Läufen verantwortete Kyle Monangai 176 Yards Raumgewinn. Bei sechs Passfängen holte Colston Loveland 118 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns. Für Cincinnati waren Joe Flacco und Tee Higgins die besten Spieler. Joe Flacco warf bei 47 Passversuchen 31 gültige Pässe (66,0 Prozent) für 470 Yards und vier Touchdowns bei allerdings auch zwei Interceptions. Tee Higgins fing sieben Pässe für 121 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns.
Daniel Weber - 03.11.2025

Caleb Williams (© Getty Images)
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