Texas A & M bleibt klar auf Kurs Richtung Playoffs. Mit dem unerwartet hohen 49:25-Sieg bei LSU, bei dem die Aggies eine brillante zweite Halbzeit gespielt hatten, ist das Team, das in den letzten Jahren oft die Erwartungen nicht erfüllt hatte, endgültig zum Playoff- und Titel-Anwärter avanciert. Head Coach Mike Elko hält den Ball verbal dennoch eher flach. "Wir setzen keine Zeichen. Wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben", antwortete er kurz und knapp auf die Frage, ob man mit diesem Sieg ein klares Zeichen an die Konkurrenz gesetzt habe. "Wir wollen ein Team sein, das etwas erreicht, nicht eins, das nur darüber redet, was es erreichen will, was es erreichen könnte", so Elko weiter. Seine Vorsicht isz angesichts noch ausstehender Spiele bei Missouri und Texas verständlich, aber angesichts der eigenen Form, der bisland enttäuschenden Vorstellung des einstigen Titel-Top-Favoriten Texas und des Ausfalls von Missouris Stamm-Quarterbacks, ist zumindest erst einmal das Erreichen des SEC Championship Games fast schon Pflicht.
Zur Geschichte des Spiels in Baton Rouge gehört aber auch, dass die Aggies zunächst durchwachsen starteten und ihren Gegner mit eigenen Fehlern stark machten. Der später kaum zu stoppende QB Marcel Reed erlitt zwei Interceptions, in deren Anschluss LSU zehn Punkte - den Touchdown zur 15:14-Führung (7-Yard-Lauf von RB Berry) und ein 30-Yard-Field-Goal zum 18:14 Sekunden vor der Halbzeitpause - erzielte. Dazu kam ein von LSU geblockter Punt, der den Tigers per Safety zwei Punkte zum 9:14 bescherte. "Ich habe den Jungs einfach gesagt, Ihr seid das bessere Team, aber Ihr müsst auch besser spielen. Wenn Ihr nicht besser spielt, werdet Ihr das Spiel aus der Hand geben", sagte Elko später zur Situation in der Halbzeitpause.
Diese Ansage saß. Mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit gingen die Aggies mit 21:18 in Führung (5-Yard-Lauf von Reed). Anschließend meldete die Abwehr LSUs Offensive komplett ab. QB Garrett Nussmeier stand ständig unter Druck, und Räume für erfolgreiche Läufe gab es auch nicht. Abgesehen vom letzten Angriff der Partie, mit dem LSU eine Minute vor Spielende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte, holten die Tigers in der zweiten Halbzeit nur 24 Yards. LSUs Abwehr wiederum konnte den Angriff der Aggies nach der Pause kaum noch stoppen. Mit vier ihrer fünf Angríffe in der zweiten Halbzeit erzielten die Aggies Touchdowns, nur einmal mussten sie punten. Dazu kam ein 79-Yard-Punt-Return von WR KC Concepcion zum 28:18 nur knapp zwei Minuten nach Reeds Touchdown. Und als die Aggies kurz darauf im Anschluss an einen verunglückten Punt der Tigers den Touchdown zum 35:18 erzielten, war bei LSU endgültig die Luft raus. "Unsere Fans sind völlig zurecht erbost. Diese zweite Halbzeit war in jeder Hinsicht inakzeptabel", sagte LSU Head Coach Brian Kelly später zur Leistung seines Teams.
Hoch - 28.10.2025

QB Marcel Reed war beim 49:25-Sieg von Texas A&M bei LSU für vier Touchdowns verantwortlich. (© Getty Images)
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