Alabama hat die "Growing Pains" nach dem Wechsel von Trainerlegende Nick Saban zu seinem Nachfolger Kalen DeBoer offenbar hinter sich. Nach dem 37:20-Erfolg gegen Tennessee, dem sechsten Sieg in Folge, muss man das Team zu den unmittelbaren Anwärtern auf das Erreichen des National Championship Games zählen. So ganz nebenbei stellte man mit diesem Sieg einen neuen Rekord auf: Alabama ist das erste Team in seiner Conference, der SEC, das vier Siege in Folge gegen Teams, die zum Zeitpunkt des Spiels in der AP-Rangliste platziert waren, holen konnte. DeBoer freute sich natürlich über den Sieg, kommentierte ihn aber zurückhaltend, so, wie man es auch von Saban kannte. "Ich bin wirklich stolz auf unsere Jungs. Ein weiterer schöner Erfolg. Den sollen sie heute genießen, sollen aber auch bescheiden und hungrig bleiben", sagte er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel unter anderem.
Das Spiel war anfangs noch ausgeglichen, ehe Alabama in der Schlussphase der ersten Halbzeit mit zwei Touchdowns den vorentscheidenden Schritt Richtung Sieg machte. Vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit baute man die Führung mit einem 1-Yard-Touchdown-Lauf von RB Jamarion Miller auf 16:7 aus. Tennessee arbeitete sich anschließend mit seinem besten Angriff in14 Spielzügen von der eigenen 25-Yard-Linie bis an Alabamas 1-Yard-Linie vor. Im 15. Spielzug warf Tennessees QB Joey Aguilar einen Pass auf die rechte Seite der Endzone. Zabien Brown erkannte Aguilars Absicht, lief vor dem anvisierten Receiver in den Pass, fing ihn ab und erzielte mit einem 99-Yard-Return die Seitenlinie entlang den Touchdown zum 23:7. "Mit Sicherheit eine ganz wichtige Szene in diesem Spiel. Aber es kommt darauf an, wie du weiter kämpfst. Die Abwehr hielt (zu Beginn der zweiten Halbzeit), die Offense punktete, und nach dem Turnover hätten wir daraus was machen müssen. Wir hatten die Chance, den Spielverlauf zu ändern", sagte Tennessees Head Coach Josh Heupel zu der Szene und dem Beginn der zweiten Halbzeit.
Da hatte seine Defense einen schnellen Punt erzwungen, der Angriff anschließend in nur vier Spielzügen den Rückstand auf 13:23 verkürzt (44-Yard-Lauf von RB DeSean Bishop) und war kurz darauf durch einen Fumble der Gastgeber an Tennessees 47-Yard-Linie wieder in Ballbesitz gekommen. Der Ballbesitz endete aber nach nur vier Spielzügen mit einem Punt. Im Gegenzug marschierte Alabama von der eigenen 1-Yard-Linie zum Touchdown zum 30:13 (11-Yard-Pass von QB Ty Simpson auf Rico Scott). Tennessee kam mit dem nächsten Angriff (13 Spielzüge, 75 Yards) noch einmal auf zehn Punkte heran (20:30), aber Alabama antwortete mit einem weiteren guten Angriff (10 Spielzüge, 75 Yards), den es mit dem Touchdown zum 37:20 abschloss (4-Yard-Lauf von RB Daniel Hill).
Hoch - 19.10.2025

QB Ty Simpson warf bei Alabamas 37:20-Sieg gegen Tennessee zwei Touchdown-Pässe. (© Getty Images)
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