Cincinnati verpasste den Ambitionen von Iowa State auf das erneute Erreichen des Big Twelve Championship Games einen Dämpfer. Eine Woche nach dem dramatischen Comeback-Erfolg bei Kansas, als man den Touchdown zum 37:34-Sieg erst 29 Sekunden vor Spielende erzielt hatte, schlugen die Bearcats den 14. der AP-Rangliste mit 38:30 und haben damit plötzlich selbst Perspektiven in Richtung Conference-Finale, zumal man gegen die beiden Top-Favoriten, den letztjährigen Conference Champion Arizona State und Texas Tech, nicht spielen muss. " Die Einstellung war nach dem wichtigen Auswärtssieg bei Kansas genau so, wie sie sein musste. Dass sie das hinter sich lassen und sich voll und ganz auf Iowa State konzentrieren konnten, haben die Jungs großartig gemacht. Darauf sind wir richtig stolz", sagte Head Coach Scott Satterfield zum Auftritt seines Teams unter anderem.
Den Grundstein zum Erfolg legten die Bearcats in der ersten Halbzeit, in der sie aggressiver und zielstrebiger wirkten als ihr favorisierter Gegner. Iowa State fand in dieser Phase vor allem kein Mittel, um Cincinnatis Laufspiel zu stoppen. Die Bearcats holten in der ersten Halbzeit 216 ihrer letztlich 260 Lauf-Yards und schlossen alle fünf Angriffe vor der Halbzeitpause mit Punkten ab (vier Touchdowns, ein Field Goal). Und als sie 68 Sekunden vor der Pause ihren besten Angriff der ersten Halbzeit (13 Spielzüge, 80 Yards, knapp fünfeinhalb Minuten Ballbresitz) mit dem Touchdown zum 31:7 abschlossen (20-Yard-Lauf durch die Mitte von QB Brendan Sorsby), sah alles nach einer klaren Sache für die Bearcats aus. Mit Hilfe zweier 15-Yard-Strafen gegen Cincinnati kam Iowa State aber noch vor der Pause zum 15:31 (4-Yard-Lauf durch die Mitte von QB Rocco Becht mit erfolgreicher Two-Point Conversion).
Mit Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich das Spiel dann völlig. Zunächst verkürzte Iowa State den Rückstand mit seinem besten Angriff der Partie (14 Spielzüge, 75 Yards, knapp sieben Minuten Ballbesitz) auf 22:31 (11-Yard-Pass von Becht auf WR Brett Eskildsen). Anschließend beherrschte Iowa States Abwehr die Line of Scrimmage und meldete Cincinnatis Angriff komplett ab. Abgesehen von einem 82-Yard-Touchdown-Pass von Sorsby auf WR Caleb Goodie zum 38:22 knapp sechs Minuten vor Spielende holten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit nur noch fünf (!) Yards. Letztlich reichte ihnen dieses eine "Big Play". Iowa State konterte diesen Touchdown noch mit einem Touchdown zum 30:38, verbrauchte dabei aber zu viel Spielzeit (vier Minuten) und kam erst elf Sekunden vor Schluss nach einem Punt der Gastgeber noch einmal in Ballbesitz (eigene 35-Yard-Linie).
Hoch - 05.10.2025

Head Coach Scott Satterfield (Cincinnati Bearcats) (© Getty Images)
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