Nach einem hart umkämpften Spiel konnte sich die italienische U19-Nationalmannschaft mit 13:6 gegen Tschechien durchsetzen und sicherte sich damit den sechsten Platz bei der Junioren-Europameisterschaft 2024/25. Mission erfüllt lautete also das Ergebnis für die Azzurris von Trainer Giorgio Longhi nach einer Phase des Neuaufbaus.
Viel Sonne und Wärme gab es an diesem letzten Sommerwochenende in Padua. Die Tschechen gewannen den Münzwurf und entschieden sich in der zweiten Halbzeit für den Angriff: Italien hatte somit den ersten Angriff des Spiels. Angeführt wurde das Spiel von Sergio Marzullo, dem jungen Quarterback von Guelfi Firenze, der mit präzisen und effektiven Pässen schnell das Mittelfeld überbrückte. Doch kam der Angriff knapp 30 Meter vor der Endzone zum Stillstand. Die jungen Tschechen entschieden sich im Gegenzug für viel Laufspiel, doch die italienische Verteidigung hielt stand, und Tschechiens erster Angriff endete mit einem Punt.
Im zweiten Viertel erreichten die Gastgeber zum ersten Mal die Red Zone. Doch ein 25-Meter-Field-Goal-Versuch scheiterte, und der Ball landete wieder in tschechischen Händen. Die italienische Verteidigung stand solide und ließ dem Gegner keinen Raum, der sofort zum Punt gezwungen war. Dadurch konnten die Azzurri zwar in der Nähe der Mittellinie wieder angreifen, aber ebenfalls kaum weiter vorrücken. Das Hin und Her in der Abwehr ging bis knapp eine Minute vor der Halbzeit weiter, als Tschechien mit einem 43-Yard-Field-Goal von Krystof Dolezal endlich die ersten Punkte zum 0:3 erzielen konnten.
Die zweite Halbzeit begann mit einer offensiven tschechischen Mannschaft, die sofort aggressiv agierte, aber von der italienischen Verteidigung gut in Schach gehalten wurde. Ein zweites Field Goal aus 42 Yards zum 0:6 konnte jedoch nicht verhindert werden. Ein guter Kickoff-Return von Gioele Schiavoni ermöglichte Italien den Neustart von der eigenen 30-Yard-Linie. Mit einer guten Mischung aus Laufen und Werfen, unterstützt durch eine Strafe, kehrten die Azzurri in die Red Zone zurück, und Federico Piva erzielte mit denm Fang eines Marzullo-Passes den ersten Touchdown des Spiels. Luca Ballarini verwandelte den PAT, und Italien konnte so mit einer 7:6-Führung in letzte Viertel gehen.
Die italienische Offensive verließ sich in der Folge meist auf die Läufe von Gabriele Borruso, Jacob Regio und Filippo Franco, aber erst mit einem großartigen Pass von Marzullo zu Gioele Schiavoni erreichte Italien wieder die Red Zone. Beim vierten Versuch und einem Yard an der 7-Yard-Linie versucht Italien einen Trickspielzug, der jedoch misslang, was den Gästen erneut eine Chance gab das Spiel zu drehen. Jedoch eroberte Piero Bressan einen Fumble und brachte Italien wieder das Angriffsrecht. Filippo Franco fing danach den entscheidenden Pass und trug diesen zum 13:6-Endstand in die Endzone.
Wittig - 21.09.2025
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