Mateers Erfahrung macht den Unterschied aus

Oklahomas Head Coach Brent Venables sah beim 24:13 gegen Michigan einen gegenüber 2024 deutlich verbesserten Angriff.Oklahoma hat die erste größere Hürde seines schweren Saisonprogramms souverän genommen. Gegen Michigan gewannen die Sooners mit 24:13 und waren dabei nie in der Gefahr, das Spiel zu verlieren. Entscheidend dafür war die Offensive und hier vor allem die Quarterback-Position. In der letzten Saison gehörten beide Teams im Angriff zu den schwächsten der FBS, insbesondere im Pass-Spiel. Als Antwort darauf holte Michigan über das "Recruiting" das Quarterback-Super-Talent Bryce Underwood, Oklahoma über das Transfer-Portal John Mateer,der die letzten beiden Jahre erfolgreich bei Washington State gespielt hatte, und dazu dessen dortigen Offensive Coordinator Ben Arbuckle. Für Oklahoma zahlte sich das sofort aus. Während Underwood von Oklahomas Abwehr komplett abgemeldet wurde (nur 142 Pass-Yards, ein Yard Raumverlust aus nur drei Läufen, kein Touchdown), war Mateer mit 270 Pass-Yards und einem Touchdown-Pass sowie 74 Lauf-Yards und zwei Touchdown-Läufen der beste Mann auf dem Platz. "Sie haben gesehen, was er kann. Er ist kräftig und und hat eine großartige Technik. Er greift ohne Angst an. Ich denke, wir hatten einen wirklich guten Matchplan. Der Matchplan ist aber nur so gut wie die Spieler, die ihn umsetzen müssen und ich denke, sie haben ihn gut umgesetzt", sagte Head Coach Brent Venables anschließend über Mateer.

Die Partie wurde geprägt von langen Angriffen, vor allem auf Seiten der Sooners. Die gingen mit zwei langen Angriffen (12 Spielzüge, 75 Yards zu Beginn der Partie und 10 Spielzüge, 80 Yards in den Schlussminuten der ersten Halbzeit) mit 14:0 in Führung. Michigan kam zu Beginn der zweiten Halbzeit mit nur einem Spielzug, einem 75-Yard-Lauf von RB Justice Haynes, auf 7:14 heran. Oklahoma antwortete darauf aber postwendend in nur fünf Spielzügen mit dem Touchdown zum 21:7 (10-Yard-Lauf von Mateer). Im dritten Viertel verhalf ein Fumble der Sooners bei einem Punt Return Michigan zu einem 42-Yard-Field-Goal zum 10:21, und mit ihrem längsten Angriff der zweiten Halbzeit (8 Spielzüge, 60 Yards) verkürzten die Wolverines den Rückstand mit einem weiteren Field Goal (35 Yards) sogar auf 13:21. Zu einer Wende kam es aber nicht mehr. Mit dem längsten Angriff des Spiels (16 Spielzüge, 78 Yards, knapp achteinhalb Minuten Ballbesitz), der mit einem 21-Yard-Field-Goal zum 24:13 abgeschlossen wurde, sorgte Oklahoma eine Minute und 44 Sekunden vor Spielende für die Entscheidung.

Hoch - 07.09.2025

Oklahomas Head Coach Brent Venables sah beim 24:13 gegen Michigan einen gegenüber 2024 deutlich verbesserten Angriff.

Oklahomas Head Coach Brent Venables sah beim 24:13 gegen Michigan einen gegenüber 2024 deutlich verbesserten Angriff. (© Getty Images)

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