Dolphins halten anfangs gut mit

QB Justin Miller #12 (Dresden Monarchs) erwarf in Paderborn vier TouchdownsDie Paderborn Dolphins mussten am vergangenen Wochenende im mit Spannung erwarteten White-Out-Game, präsentiert von der Firma Lobbe, eine deutliche Niederlage hinnehmen. Vor 1.215 Zuschauern im Hermann-Löns-Stadion setzten sich die Dresden Monarchs, einer der großen Favoriten auf die Deutsche Meisterschaft 2025, erwartungsgemäß deutlich mit 56:21 durch. Trotz der deutlichen Niederlage war die Atmosphäre im Stadion ein Highlight: Die Zuschauer sorgten in Weiß gekleidet für ein stimmungsvolles Bild und unterstützten ihr Team lautstark bis zum Schluss.

Die ersten Minuten gehörten dabei überraschend eindeutig den Gastgebern. Dresdens Verteidigung war nach der langen Busfahrt augenscheinlich noch müde. Zu einfach konnte sich Paderborn, angeführt von Spielmacher Niklas Gorny, übers Feld bewegen. Pass, Lauf, egal. Recht schnell stand man vor der Monarchs Endzone. Und konnte die erste Führung bejubeln. Gorny auf Jordan Pouncy zum Touchdown inklusive Zusatzpunkt – 7:0. Das ging fix. Dresden war fixer. Drei Spielzüge, ein Lauf, zwei Pässe. Und schon stand es 7:7. Tylor Hudson fing an der Mittellinie einen Pass von Dresdens Quarterback Justin Miller, schüttelte zwei Verteidiger ab und lief unbedrängt in die Endzone (PAT Florian Finke). Im zweiten Dolphins-Drive war die Verteidigung der Monarchs dann wach. Kein Raumgewinn, erneut Dresden im Angriff. Und statt drei Spielzügen reichte diesmal einer. Miller Pass auf Konstantin Stricker: Touchdown Nummer Zwei (PAT Finke 7:14).

Dann war es Zeit für ein Gastgeschenk. Dresdens Returner AJ Jackson unterschätzte einen Paderborner Punt und gab so den Dolphins eine neue Chance kurz vor der Monarchs-Endzone. Die sagten artig Danke, schickten Running Back Joshua Breece und der tanzte sich in die Endzone. Und um den Monarchs nach diesem Fehler so richtig weh zu tun, setzte Paderborn gleich noch auf zwei Zusatzpunkte. Gorny auf Pouncy und die Dolphins lagen Ende des ersten Viertels mit 15:14 vorn. Konnte Dresden so nicht stehen lassen. Die Sachsen schalteten zwei Gänge höher und fingen an zu dominieren. Allein drei Touchdowns setzte es in Viertel Nummer Zwei. Erst Tylor Hudson, dann Janne Särkelä nach Miller-Pässen. Und kurz vor der Pause zündete Dresdens Running Back Tofunmi Lala den Turbo und sprintete über reichlich 70 Yard zum nächsten Touchdown (PAT alle Finke). Halbzeitstand 15:35.

Dresden konnte jetzt nach Belieben schalten und walten. Im Angriff konzentriert und effektiv. In der Verteidigung kompromisslos. Zudem hatte sich Paderborns Quarterback Niklas Gorny leicht verletzt und konnte nur noch limitiert eingreifen. Die Dolphins versuchten es zeitweise mit einer Wildcat-Offense, bei der der Ball immer direkt an Running Back Breece ging. Das brachte immer wieder schönen Raumgewinn und First Downs. Aber keine Punkte. Für die sorgte weiter Dresden.

Zu Beginn des dritten Viertel zeigte zunächst AJ Jackson, dass er es besser kann als im ersten Viertel: Kickoff Return bis in die Mitte der Paderborner Hälfte. Und da er bei seinem Lauf nur mit einem Foul zu stoppen war, gabs gleich noch ein paar Yards obendrauf. Justin Miller machte kurzen Prozess und lief zum nächsten Touchdown (PAT Finke 15:42). Das war es dann auch für Dresdens Spielmacher. Zeit, mal den erst vor ein paar Wochen verpflichteten Ersatzmann Clifton McDowell aufs Feld zu schicken. Und der führte sich sofort perfekt ein: langer Pass auf Konstantin Stricker, der den Ball tief in der gegnerischen Hälfte fangen konnte. Und dann noch einer auf Hudson zum Einstands-Touchdown für McDowell (PAT Finke 15:49). Der konnte zu Beginn des Schlussviertels erneut jubeln. Sichtbar erfreut sah er zu, wie Arne Stephan mit starkem Lauf über die Goal Line einen starken Drive abschloss (PAT Finke 15:56). Kurz vor Ende der schon lang entschiedenen Partie konnte sich dann Paderborns starker Running Back Joshua Breece noch mit einem letzten Lauf zum dritten Touchdown der Gastgeber belohnen. Schluss. Dresden gewinnt völlig verdient mit 21:56.

Für die Dolphins richtet sich der Blick nun nach vorn. Am 6. September steht das schwere Auswärtsspiel bei den Kiel Baltic Hurricanes an, bevor es in die entscheidende Phase der Saison geht: Die Relegation um den Verbleib in der GFL. Am 21. September empfangen die Dolphins die Hamburg Pioneers im Hermann-Löns-Stadion, das Rückspiel folgt am 27. September in Hamburg. In diesen beiden Begegnungen entscheidet sich, ob die Dolphins auch in der kommenden Saison erstklassig bleiben.

Für Dresden geht es nun im letzten Spiel der regulären Saison gegen den Meister Potsdam Royals um den Titel des Meisters der GFL Nord, bevor man dann in den Playoffs natürlich auch den deutschen Meistertitel ins Visier nehmen will.

Thomas Koch - 02.09.2025

QB Justin Miller #12 (Dresden Monarchs) erwarf in Paderborn vier Touchdowns

QB Justin Miller #12 (Dresden Monarchs) erwarf in Paderborn vier Touchdowns (© Brock)

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