Als UCLA Nico Iamaleava im Frühjahr dieses Jahres verpflichtete, verpflichteten sie ihn nicht einfach nur als Quarterback. Mit der Verpflichtung von Iamaleava verpflichteten die Bruins – im Guten wie im Schlechten – eine der Persönlichkeiten im aktuellen College Football und kürten ihn inoffiziell zum Aushängeschild eines Programms, das dringend einer Erneuerung bedarf. Oberflächlich betrachtet war es die perfekte Verbindung zwischen einem Quarterback, der einen Neuanfang in der Heimatstadt brauchte und einem Programm, das für sein zweites Jahr als Mitglied der Big Ten mehr Power brauchte.
Angesichts der Belastungen, die eine solche Verpflichtung mit sich brachte, ging UCLA ein kalkuliertes Risiko ein und setzte auf das Talent des Spielers, das in der Transferrangliste an erster Stelle stand, um für neuen Schwung zu sorgen. Die Bruins wussten, dass sie Joey Aguilar verlieren würden, wenn sie Iamaleava verpflichteten. In Pasadena folgte nun das böse Erwachen, UCLA verlor im Rose Bowl Stadion mit 10:43 gegen Utah und Iamaleava beendete das Spiel mit elf von 22 geworfenen Pässen für 136 Yards, einem Touchdown und einer Interception. Er wurde viermal gesackt, während Utahs Quarterback Devon Dampier, der seinen ersten Start seit seinem Wechsel von New Mexico absolvierte, das gesamte Spiel aufrecht absolvierte.
Iamaleava dagegen verpasste freie Receiver, warf eine Interception direkt zu Utahs Linebacker Trey Reynolds und konnte sein Team nicht aus einem frühen Loch herausholen. Es war sicherlich nicht allein seine Schuld. Die Utes, ein Favorit auf den Sieg in der Big 12, dominierten von Anfang bis Ende die Offensive Line und waren UCLA 60 Minuten lang überlegen. Iamaleavas bester Wurf des Abends war ein 19 Yard Touchdown Pass auf Running Back Anthony Woods im zweiten Viertel, aber der Offensive fehlte es an Konstanz und Struktur, um mit Utah mitzuhalten. Dieses Spiel war nicht nur für die UCLA, sondern auch für Iamaleava ein Realitätscheck. Wenn sich die Dinge nicht schnell ändern, könnte dies sein neuer Normalzustand sein. "Wir haben nicht gut das umgesetzt, was angesagt wurde", sagte Iamaleava. "Wir müssen die Drives zu Ende bringen. Ich persönlich muss es besser machen. Wir müssen als Einheit besser werden." Zur Wahrheit gehört aber auch, dass UCLA einen Spielplan entwickelte, damit Iamaleava seine Stärken voll ausspielen konnte. Dieser bestand darin, die meiste Zeit des Abends im Shotgun-Bereich zu bleiben und die meisten seiner Passversuche auf schnelle Receiver zu werfen. Als Utah in den letzten Minuten des dritten Viertels seine Führung auf 30:10 ausbaute, war dieser Spielplan hinfällig.
"Nico ist ein Kämpfer", meinte Head Coach DeShaun Foster nach dem Match. "Er wird nicht aufgeben. Wir müssen ihn besser schützen und aufrecht halten." Und sein Schützling musste ergänzend zugeben: "Für mich bedeutet es, noch einmal ganz von vorne anzufangen und diesen Film als Lernerfahrung zu nutzen. Was ich da draußen sehe, wird mir definitiv helfen." Die nächste echte Bewährungsprobe steht am 4. Oktober an, wenn die UCLA die Nummer 2, Penn State, empfängt. Bis dahin wird ihm ein Monat unter dem Radar wahrscheinlich guttun. Vorher stehen gewinnbare Spiele gegen UNLV, New Mexico und Northwestern auf dem Programm.
Schlüter - 01.09.2025

Nico Iamaleava performte nicht gegen die Utah Utes. (© Getty Images)
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Spiele UCLA Bruins
31.08.
UCLA Bruins - Utah Utes
10
:
43
07.09.
UNLV Rebels - UCLA Bruins
30
:
23
13.09.
UCLA Bruins - New Mexico Lobos
10
:
35
27.09.
Northwestern Wildcats - UCLA Bruins
17
:
14
04.10.
UCLA Bruins - Penn State Nittany Lions
42
:
37
11.10.
Michigan State Spartans - UCLA Bruins
13
:
38
19.10.
UCLA Bruins - Maryland Terrapins
20
:
17
25.10.
Indiana Hoosiers - UCLA Bruins
56
:
6
09.11.
UCLA Bruins - Nebraska Cornhuskers
21
:
28
16.11.
Ohio State Buckeyes - UCLA Bruins
48
:
10
23.11.
UCLA Bruins - Washington Huskies
14
:
48
30.11.
USC Trojans - UCLA Bruins
29
:
10