Nur die größten Optimisten hatten auf einen Ausrutscher Hamburgs gegen Leipzig geglaubt, um so, vorausgesetzt eines Sieges der Rostocker im Ostseederby, noch die erste GFL 2 Meisterschaft nach Rostock zu holen. Diesen Gefallen taten die Pioneers, die erst am letzten Wochenende den Spitzenplatz mit einem Sieg im direkten Duell übernahmen, den Rostocker Fans bei ihrem eigenen sicheren Heimsieg nicht. Die Greifen beendeten damit nach dem höchsten Sieg in ihrer eigenen Vereinsgeschichte die reguläre Serie in der GFL 2 Nord mit der Vizemeisterschaft bei acht Siegen und zwei Niederlagen, punktgleich mit dem GFL 2 Nord-Meister aus Hamburg. Die Lübecker, die bereits vor der Partie als Absteiger in die Regionalliga feststanden, mussten einem phasenweise geradezu leidtun. Denn bei den Griffins klappte nahezu alles, und vor allem zum Leidwesen der mitgereisten Fans, genau alles das, was in der Vorwoche eben nicht klappte.
"Für uns war es immens wichtig, den Fans und uns selbst zu beweisen, dass wir es eigentlich können. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die lange Pause gehen", so Teammanager Putzier. Und er ergänzt: "Wie das Team offenbar vom Druck befreit diesen Derbysieg eingefahren hat, war sicher beispielhaft. Vor allem die Jungs aus der zweiten und dritten Reihe haben uns gezeigt, dass mit ihnen in der nächsten Saison zu rechnen sein wird. Wir vermissen das Derby jetzt schon und wünschen den Lübeckern nur das Beste und einen guten Neuanfang. Insofern war der Tag eigentlich vom Gefühl her eher nicht so schön. Zum Ersten der Klassenunterschied unserer eigenen Leistung im Vergleich zum letzten Wochenende und zum Zweiten, dass es dieses Spiel, auf das man sich jedes Jahr so gefreut hat, nun vielleicht lange nicht mehr geben wird in einer regulären Saison. Wir werden sie sicher aber für ein extra Spiel in 2026 anfragen."
Den mitgereisten Fans zeigten die Griffins von Beginn an guten Sport und einige Highlights. Alle Mannschaftsteile punkteten. Vor allem die Defensive zeigte in der zweiten Hälfte ihre Touchdown Qualitäten und trug jede Menge Punkte zum Endstand von 73:0 bei. Damit erzielten die Greifen den bisher höchsten Sieg der Vereinsgeschichte. Nun geht es bereits in die Planungen und die Vorbereitungen auf eine schwere Saison 2026.
Die Punkte gegen Lübeck durften erzielen:
7:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf TE #15 Beumer, PAT Beumer
14:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf WR #13 Stepanek, PAT Beumer
21:0 – Run TD #25 Le’Anthony Reasnover für 79 yd, PAT Beumer
28:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf TE #15 Beumer, PAT Beumer
35:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf WR #6 Love, PAT Beumer
42:0 – Interception Return TD LB #7 Kalmutzke, PAT Beumer
48:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf TE #15 Beumer
54:0 – Pass TD QB #4 Woodruff auf WR #83 Petschke
61:0 – Pass TD QB #4Woodruff auf WR #13 Stepanek, PAT Beumer
67:0 – Interception Return TD LB #35 Koch,
73:0 – Interception Return TD DB #2 Anderson
Schlüter - 31.08.2025

TE Jonas Beumer (Rostock Griffins) (© Gunnar Rosenow)
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