Tennessee kehrt offiziell zu Adidas als Bekleidungs- und Ausrüstungspartner zurück. Zusätzlich zur traditionellen Bekleidungspartnerschaft wird Adidas den Athleten von Tennessee während der gesamten Vertragslaufzeit NIL-Möglichkeiten bieten.
Die Volunteers waren ursprünglich von 1995 bis 2014 Partner von Adidas und wechselten dann zu Nike. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später schließen sich Tennessee und Adidas mit einem 10-Jahres-Vertrag wieder zusammen, der im Juli 2026 in Kraft tritt. Während der ersten Zusammenarbeit mit Nike war Tennessee auf nationaler Ebene erfolgreich und gewann unter anderem Meisterschaften im Football und Basketball. Diese Erinnerungen sind zwar schön, aber einer der wichtigsten Faktoren für diesen Vertrag war für die Vols die Unterstützung von Adidas in der NIL-Landschaft.
"Diese Partnerschaft verschafft uns einen erheblichen Vorteil im sich ständig weiterentwickelnden Hochschulsport", sagte Athletic Director Danny White in einer Erklärung. In seiner Ankündigung erklärte Tennessee, Adidas werde Athleten aller 20 Hochschulsportarten der Universität "beispiellose" NIL-Möglichkeiten bieten. Adidas wird sich umgehend darum bemühen, in der Saison 2025/26 NIL-Verträge mit Tennessee-Athleten abzuschließen. Sobald der Vertrag offiziell in Kraft tritt, erhalten die Volunteers Zugang zum Adidas NIL Ambassador Network, das allen Partnern des Bekleidungsunternehmens zur Verfügung steht. Dieses dürfte für Tennessee von entscheidender Bedeutung sein, da viele Hochschulen nach legalen Möglichkeiten suchen, Athleten dabei zu helfen, die NIL-Einnahmen außerhalb der neuen Umsatzbeteiligungsobergrenze zu steigern.
Die neu gegründete College Sports Commission (CSC) hat sich entschieden gegen Pay-for-Play-NIL-Verträge ausgesprochen. In einer kürzlich veröffentlichten Richtlinie erklärte die CSC, dass NIL-Verträge "einen gültigen Geschäftszweck im Zusammenhang mit dem gewinnbringenden Anbieten von Waren oder Dienstleistungen an die breite Öffentlichkeit haben und im Rahmen einer marktgerechten Vergütung liegen müssen".
Wenn Tennessees neue Partnerschaft mit Adidas Athleten dabei helfen kann, NIL-Möglichkeiten zu finden, die diese Kriterien erfüllen, dann sollte diese Option die Bemühungen der Volunteers im finanziellen Wettrüsten des Hochschulsports stärken. Was die Gestaltung des Aussehens auf dem Spielfeld und auf dem Platz angeht, wird Tennessee weiterhin die Kontrolle als "primärer Treiber des Uniformdesigns" behalten. Bereits 2013 enthüllten Tennessee und Adidas die "Smokey Grey"-Alternativen, und Nike entwickelte nach der Übernahme eine eigene Version davon. Die Frage wird sein, ob Adidas eine eigene Version der "Dark Mode"-Uniformen herausbringt, die in den letzten Jahren bei Vol-Fans beliebt geworden ist.
Schlüter - 15.08.2025

Die Tennessee Volunteers beginnen mit Adidas ein neues Vertragsverhältnis. (© Getty Images)
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