Auch die längste Auswärtsfahrt für die Saison 2025 ist geschafft. Am Samstag bezwangen die Berlin Rebels die Saarland Hurricanes mit 35:22 und konnten den fünften Sieg in Serie feiern. Damit stabilisieren die Rebels ihren aktuellen Tabellenplatz und bleiben weiterhin auf Platz drei der GFL Nord auf Kurs.
Entgegen der Regen- und Unwetterwarnungen startete pünktlich um 16 Uhr die Partie in Völklingen. Und die Berlin Rebels waren das erwartet starke und dominante Team. Die ersten Punkte brachte RB Naz Bombata aufs Scoreboard, der erneut durch starke Läufe und seinen Biss überzeugte. In der ersten Halbzeit war für die Hurricanes nichts zu holen.
Die Defense der Berliner machte einen soliden Job und stoppte die Angriffsversuche der Gastgeber ein ums andere Mal. Verletzungsbedingte Ausfälle auf Berliner Seite konnten problemlos kompensiert werden. Weitere Berliner Punkte holten die Receiver Filip Uderhardt und Maylan Bacher, sodass die Berliner mit einer 21:0-Führung in die Pause gingen.
Frisch zurück im dritten Viertel bekamen die Gastgeber das erste Angriffsrecht. Allerdings nicht für lange, denn Berlins Linebacker Oskari Tapola war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und fing einen Pass der Saarländer ab.
Somit trat die Rebels-Offense wieder aufs Feld und machte, was sie auch in Halbzeit eins getan hatte: Punkten. Diesmal aber mit "Special Effects", Quarterback Connor Kaegi war stark unter Druck, verließ die Pocket und schüttelte auf dem Weg nach hinten zwei Defender ab, bevor er den Ball los wurde und Naz Bombata bedienen konnte. Der rutschte kurz weg, konnte sich aber fangen und entkam allen Defense-Spielern zum 28:0 für die Gäste.
Danach punkteten auch die Gastgeber. Aus einem Trickspielzug heraus konnte Spencer Corona der Defense entwischen. Nach Pass von Walter Kuhlenkamp waren die ersten Saarländer Punkte auf dem Scoreboard. Auch der Hurricanes-Defense helang nun ein weiterer Stopp, nach Punt der Rebels brachte ein weiterer Pass von Kuhlenkamp auf Corona das 15:28.
Die Rebels blieben dennoch cool und punktteen selbst erneut. Kaegi passte in die Endzone, wo Aaron Jackson wartete und das 35:15 markierte. Dass die Hausherren ebenfalls noch einmal punkten konnten, war nur noch Ergebniskosmetik. Dennoch war es ein toller Catch beim Big Play von Kuhlenkamp auf Evan Liggett, der den Ball ganz knapp in der Endzone sichern konnte.
Für die Rebels war das 35:22 ein weiterer Schritt Richtung Playoffs und ein weiterer wichtiger Sieg. In der kommenden Woche gehts für sie zu den Potsdam Royals, wo eine Mammutaufgabe wartet. Dieser ist man sich in Berlin aber auch sehr bewusst.
Berlin Rebels - 21.07.2025

Quarterback Connor Kaegi (© Wönne)
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