Das mit Spannung erwartete KO-Spiel um den Einzug ins SEC Championship Game endete als Flop. Favorit Texas setzte mit Hilfe seiner physischen Überlegenheit an der Line of Scrimmage seine taktische Marschroute wie geplant um und gewann beim Lokalrivalen Texas A&M mit 17:7, wobei das Endergebnis die Überlegenheit noch nicht mal richtig wiedergab. Am Ende waren die Longhorns zehn Minuten länger in Ballbesitz und holten 210 Yards mehr als der Gegner. "Wir hatten das Spiel unter Kontrolle und ehrlich gesagt, wir dominierten es regelrecht. Das ist eine großartige Art, die Regular Season zu beenden. Das war es, wo wir hin wollten", sagte Head Coach Steve Sarkisian später. Die Gastgeber waren nur zu Beginn ein ebenbürtiger Gegner, aber nachdem sie mit zwei misslungenen Aktionen Texas den Weg zu einer 14:0-Führung geebnet hatten, gelang ihnen so gut wie nichts mehr. "Wir haben im Angriff einfach nicht gut genug gespielt, um eine Chance auf einen Erfolg zu haben", kommentierte Head Coach Mike Elko den Auftritt seiner Aggies.
Dass es in der zweiten Halbzeit kurzfristig nochmal eng zu werden drohte, hatten sich die Longhorns selbst zuzuschreiben. Ihr zweiter Angriff nach der Halbzeitpause (11 Spielzüge, 78 Yards) endete mit einer Interception an der 7-Yard-Linie der Aggies und einem 93-Yard-Return von Will Lee zum 7:17, und beim nächsten Angriff (12 Spielzüge, 64 Yards) verlor QB Quinn Ewers nach Erreichen der 10-Yard-Linie der Aggies bei einem Tackle im eigenen Backfield den Ball. Im vierten Viertel blockten die Aggies dann noch einen Punt und kamen dadurch an der 19-Yard-Linie von Texas in Ballbesitz. Die Abwehr verhinderte in beiden Fällen weitere Punkte der Gastgeber. Nach dem Ewers-Fumble erzwang sie einen Punt wenige Spielzüge später, und nach dem geblockten Punt stoppte sie Texas A & M bei einem Lauf im vierten Versuch von der 1-Yard-Linie aus in dessen Backfield. Damit machte man etwas mehr als vier Minuten vor Spielende den Sack zu.
Die Aggies hatten zunächst gut begonnen, erreichten mit dem ersten Angriff in acht Spielzügen, einem guten Mix aus soliden Läufen und zwei längeren Pässen (16 und 27 Yards), die 10-Yard-Linie der Gäste, wollten dann aber zu viel und wurden bei einem einem Lauf durch die Mitte im vierten Versuch gestoppt. Ihr nächster Angriff endete dann nach nur drei Spielzügen bei einem langen Pass von Texas' 40-Yard-Linie aus mit einer Interception an der 7-Yard-Linie. Im Gegenzug ging Texas mit einem sehenswerten Angriff (10 Spielzüge, 93) mit 7:0 in Führung (14-Yard-Lauf von QB Arch Manning) und baute diese Führung nach einem Punt der Gastgeber mit dem nächsten Angriff (8 Spielzüge, 80 Yards) auf 14:0 aus (7-Yard-Pass von Ewers auf RB Jaydon Blue). Nach einem weiteren Punt der Aggies schloss Texas den dritten Angriff in Folge (dieses Mal 11 Spielzüge, 70 Yards) mit Punkten ab, und auch wenn es dieses Mal nur ein kurzes Field Goal (23 Yards) zum 17:0 war, hatte man den Eindruck, dass das bereits der vorentscheidende Schritt zum Sieg war.
Hoch - 01.12.2024

Trotz einer nur durchschnittlichen Leistung von QB Quinn Ewers gewann Texas beim Lokalrivalen Texas A & M mit 17:7. (© Getty Images)
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