Ziemlich entnervt treten die Falcons (6-5) nach der 6:38-Niederlage gegen die Broncos (6-5) ihre Bye-Week an. Head Coach Raheem Morris attestierte Denver im Nachgang den größeren Siegeswillen, eine höhere Einsatzbereitschaft und die physischere Herangehensweise.
Die Secondary der Falcons ging bereits ausgedünnt in die Begegnung. Es fehlten die beiden Starting Cornerbacks Mike Hughes und Dee Alford, sowie Top-Reservist Antonio Hamilton. Zusätzlich erlitt Kevin King bereits im ersten Viertel eine Gehirnerschütterung. Bo Nix (28/33, 307 Yds., 4 TD) erlebte gegen diese angeschlagene Verteidigung den besten Abend seiner noch jungen Karriere, warf vier Touchdowns bei keiner einzigen Interception und legte in seinem 11. Karriere-Start erstmals ein Passer-Rating von 145 auf. Denver beendete alle vier Red-Zone-Drives mit einem Touchdown, legte im gesamten Spiel 400 Yards in der Offensive zurück und kam auf 22 First Downs.
Wie schon in einigen anderen Partien der Saison verschlief die Falcons-Verteidigung den Start und ließ in vier der ersten fünf Broncos-Drives einen Touchdown zu.
Kirk Cousins (18/27, 173 Yds, 1 INT) und die Offensive aus Atlanta konnten zu keinem Zeitpunkt das Tempo der Broncos mitgehen. Stattdessen fanden die Falcons nur in einem einzigen Drive den Weg in die Red Zone. Der endete jedoch ohne Touchdown. Ein konstantes Angriffsspiel war den Gästen nicht möglich (13 First Downs) und 3rd Downs konnten zu selten in vier neue Versuche verwandelt werden (4/13). Bijan Robinson (63 Scrimmage-Yards) konnte nicht in Szene gesetzt werden und blieb erstmals nach fünf Begegnungen in Folge bei unter 100 Scrimmage-Yards.
Sean Payton bewies mit diesem deutlichen Sieg erneut sein herausragendes Gespür für Duelle mit Teams aus der NFC South. Dieses Jahr haben die Broncos eine Bilanz von 4:0-Siegen gegen die NFC South. Durchschnittlich gewann Payton gegen die Mannschaften aus seiner alten Division (Er trainierte 15 Jahre die New Orleans Saints) in dieser Saison mit 22 Punkten Unterschied.
Als Mannschaft bekommt Atlanta in der folgenden Bye-Week nun die Chance, sich mental wieder aufzurichten. Gleichzeitig sollten einige angeschlagene Spieler von der zusätzlichen Erholung profitieren. Denver hingegen hat vor der eigenen Bye-Week (Woche 14) noch zwei machbare Gegner auf dem Schedule (Raiders, Browns) stehen.
Steffen Wilkens - 19.11.2024

Bo Nix zeigte gegen Atlanta eine herausragende Leistung und warf für vier Touchdowns. (© Getty Images)
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Die Atlanta Falcons haben sich als erstes Team nach Saisonschluss – am sprichwörtlichen "Black Monday" – von ihrem Head Coach Raheem Morris getrennt. Er muss nach zwei Jahren genauso mit seinem Trainerstab die Koffer packen wie General Manager Terry Fontenot.
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