Die Helvetic Mercenaries haben mit Isaiah Weed ihren Quarterback gefunden. In der Saison 2024 trat Weed für die Cologne Centurions an und absolvierte zwölf Spiele, in denen er 360 Pässe warf und davon 222 an seine Receiver brachte, was ihm insgesamt 2553 Passing-Yards und 17 Touchdowns einbrachte. Hinzu kommen über 700 Yards zu Fuß und acht erlaufene Touchdowns. Zuvor spielte Weed für die Rostock Griffins in der GFL 2.
Für Head Coach Marcus Herford ist Weed die perfekte Lösung für die Mercenaries: "Für mich war es wichtig, einen Quarterback zu bekommen, der in schwierigen Zeiten Durchhaltevermögen bewiesen hat. Weed ist der Inbegriff eines Kämpfers und einer Führungspersönlichkeit. Er ist genau der Spielmacher, den wir meiner Meinung nach brauchen, um dieses Team zu führen."
Gerneral Manager Chris Rummel fügte hinzu: "In Köln konnte er bereits unter schwierigen Bedingungen herausragende Leistungen zeigen. Isaiah ist nicht nur als Passer höchstgefährlich, sondern kann auch durch sein Laufspiel eine weitere Gefahr auf den Platz bringen."
Weed wurde am 27. Mai 1997 in Bonny Lake, USA, geboren. Mit einer Größe von 1,90 Meter und einem Gewicht von 89 Kilo bringt er die ideale Statur für einen Quarterback mit. Nach seinem Abschluss an der Northwestern Oklahoma State University begann er seine professionelle Laufbahn in Europa, wo er für verschiedene Teams auf dem Kontinent spielte. Seine umfangreiche Erfahrung in Europa soll ihn zu einem wertvollen Athleten für die Mercenaries machen.
Neben Weed stellten die Mercenaries auch Jocques Crawford als neuen A-Importspot vor. Crawford spielte in der ELF zwei Jahre als Running Back für Berlin Thunder und sorgte für einige Rekorde. Zuletzt spielte er bei den Milano Seamen. Erstmals wird der 37-jährige aber nicht als Running Back in der ELF auf dem Platz stehen, sondern als Safety in der Defensive. Diese Position hatte Crawford bereits am College und bei mehreren Stationen in Südamerika inne.
Foot Bowl - 16.11.2024

Isaiah Weed wechselt von den Cologne Centurions zu den Helvetic Mercenaries. (© Miladinovic)
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