Oregon gewann gegen Michigan State sein erstes Big Ten Conference Heimspiel klar mit 31:10 und zeigte erneut eine vielversprechende Leistung aufgrund seines dominierenden Rushing Games, dass vor allem von Nutzen war, als Ducks Quarterback Dillon Gabriel während der ersten beiden Viertel eine Reihe von Interceptions warf, als sich seine Offense in der gegnerischen Red Zone befand. Insgesamt erlief Oregon 213 und eroberte 477 total Offense Yards, MSU nur 255. Oregons Running Back Jordan James zeichnete sich dabei mit drei rushing Touchdowns als bester Scorer aus.
Andererseits konnten sich die Spartans erst spät zurück melden. Als noch 9 Minuten zu spielen waren, erreichte Running Back Kay'Ron Lynch-Adams erstmals die gegnerische Endzone. Diese Punktewertung unterbrach immerhin die Ducks Serie, die seit neun Quartern keinen gegnerischen Touchdown mehr akzeptieren mussten. Trotzdem galt der Auftritt der Spartans als eine Enttäuschung. Auch ihre erfahrene Front Seven konnte den "Fight in the trenches" nicht gewinnen und wurde mit 400 Yards gegnerischen Raumgewinnen während der letzten beiden Matches regelrecht überrannt. Auch scheiterten sie mehrfach an ihren eigenen Nerven. Bereits ihr erster Drive musste frühzeitig beendet werden. Aidan Chilles fumbelte, nachdem er zuvor erfolgreich Nick Marsh angespielt hatte und dieser 44 Yards Raumgewinn erzielte. Anschließend produzierte MSU nur noch weniger als insgesamt 20 Yards in den folgenden sieben Drives.
Oregon befindet sich als bisher ungeschlagenes Team nach fünf Matches andererseits in Top Form. Die Duck haben die letzten 26 Spiele gegen ungerankte Teams alle gewonnen und könnten sich am kommenden Wochenende, sollten sie Ohio State schlagen, noch weiter nach vorne arbeiten. Der Gewinner dieser Partie würde automatisch zum Mitfavoriten für eine Teilnahme am Big Ten Championship Game ernannt werden.
Schlüter - 05.10.2024

#8 QB Dillon Gabriel (Oregon Ducks) (© Getty Images)
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