Spartans enttäuscht

Die Footballer des TSV 1880 Neu-Ulm waren mit großen Ambitionen zur einzigen Begegnung mit den Nürnberg Rams gefahren: Ein Sieg dort sollte ganz nah an die Tabellenspitze heranführen und eine hervorragende Position für den Aufstieg in die GFL 2 erbringen. Aus der Traum – es setzte eine herbe 15:38-Niederlage.

Besonders bitter für die Neu-Ulm Spartans: Eine Möglichkeit zur Revanche gibt es aufgrund der diesjährigen Regularien im Spielplan nicht, also auch nicht die - angesichts des klaren Resultats minimal - Chance, den direkten Vergleich noch zu drehen. Kurz vor der Halbzeitpause sah es beim Stand von 16:7 für die Gastgeber noch besser aus für die Gäste. Deren Head Coach Daniel Koch meinte nachher: "Da waren wir noch im Spiel. Hätten wir zumindest noch ein Field Goal geschossen, wäre mit dem ersten Ballbesitz auch die Führung drin gewesen." Doch weder gelangen Punkte kurz vor der Pause noch bei diesem ersten Ballbesitz danach. Da ging nach drei kurzen Versuchen das Angriffsrecht wieder flöten.

Und ab da kippte das Spiel. Die Spartans fanden kein Mittel, die Nürnberger Defense zu überwinden. Das sonst so gute Laufspiel wurde immer wieder gebremst. Dadurch fehlten die Möglichkeiten, auch Akzente im Pass einzustreuen. Die Rams-Offense setzte ihrerseits in Halbzeit zwei fast ausschließlich auf den Lauf und behielt hier physisch die Oberhand. Die drei Touchdowns der Rams nach der Pause liefen nach gleichem Muster ab. Die Spartans wussten dem körperlich nichts entgegen zu setzen.

Koch selbstkritisch: "Eine Niederlage in dieser Höhe hätte ich nicht erwartet. Aber: Ich muss den Rams einfach zugestehen, dass sie hervorragend vorbereitet waren. Wir haben es deren Offense zu leicht gemacht. Im Grunde hat ihnen in der zweiten Halbzeit ein einziges Offense-Schema gereicht. Wir wussten, was kommt, konnten ihre Läufe aber körperlich nicht stoppen, auch mit neun Verteidigern nicht. In unserer Offense waren wir hingegen vielleicht einfach zu konservativ, hätten mehr Passspiel einbauen müssen. Von dieser herben Niederlage werden wir uns jetzt schnell erholen. Mit durchaus möglichen Siegen in den jetzt noch ausstehenden drei Meisterschaftsspielen, alle auf heimischem Grund, können wir als Vizemeister der Liga immerhin fünf Teams hinter uns lassen."

Der Tabellenplatz drei in der Regio Süd ist nach dem bisherigen Saisonverlauf schon nahezu sicher. Die nächste Chance, das Team live zu sehen, ist am 20. Juli ab 16 Uhr gegen die Amberg Mad Bulldogs im Dietrich-Lang-Sportzentrum in Neu-Ulm.

Auerbach - 09.07.2024

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