Nach überraschendem Saisonauftakt - erstes Powerranking der Erima GFL

Jason-Matthew Sharsh erzielte zwei Kickoff TDs beim Shoot out in Schwäbisch Hall1. Potsdam Royals

Same Procedure as last Year. Die gut geölte Royals Maschine ließ gegen den Aufsteiger aus Hildesheim nichts anbrennen. Auch wenn man für den ersten TD der Saison fast 7 Minuten brauchte, der Angriff kam schneller ins Rollen als es dem Aufsteiger lieb war. Erzielten die Invaders einen TD, antwortete Potsdam mit 2. Traditionell verzichtete man auf PATs und versuchte sich an 2-pt-conversions und so stand am Ende ein 56:21 Sieg auf dem Score Bord. QB Jaylen Handerson erwarf 361-Yards und 6 TDs und erlief einen selbst. Überraschend bester Wide Receiver war Daniel Pedro mit 186-Yards und 3 TDs, ein würdiger Nachfolger für Simon Fons scheint gefunden.



2. Schwäbisch Hall Unicorns

Was ein Spiel!!! Alle die dabei gewesen sind, werden von diesem Spiel noch ihren Enkelkindern erzählen. Kombinierte 115 Punkte bedeuteten am Ende GFL-Rekord. Ein Spiel, das am Ende eigentlich keinen Verlierer verdient hatte, am Ende wurde der Mut von den Unicorns belohnt, statt eines PAT eine 2-pt-Conversion zu machen und mit der zweiten Führung des gesamten Spiels als Sieger vom Platz zu gehen. Neu QB Connor Miller führte sich mit 5-TD-Pässen erfolgreich ein, RB Mike Gentili erlief 107-Yards und steuerte einen weiteren TD bei. Die zwei restlichen steuerte Jason-Matthew Sharsh per Kickoff Return bei.



3. Dresden Monarchs

Die Dresden Monarch blieben ihrer Favoriten Rolle gerecht und setzten sich am Ende deutlich bei den Paderborn Dolphins durch. Das Ergebnis täuscht etwas über die Tatsache hinweg, dass sich die Paderborner lange gegen die drohende Niederlage wehrten. Knackpunkt war eine Situation kurz nach der Halbzeit als man Paderborn bei einer 21:7 Führung kurz vor der Endzone stoppte und im Anschluss mit zwei TDs den Deckel drauf machte. Neu QB Brock Dorman fügte sich gleich mit 5 TD-Pässen hervorragend ein.

4. Allgäu Comets

Was ein historisches Spiel, am Ende fehlten Nuancen zur Überraschung beim Abonnements Meister des Südens aus Schwäbisch Hall. QB Xeavier Bullock warf für unglaubliche 575-Yards und fünf TDs, zwei erlief er selbst. Allgäu hatte drei Receiver mit 150+ Yards und trotzdem hat es nicht zum Sieg gereicht, weil am Ende der Mut von Hall belohnt wurde. Aber spielt Allgäu weiter auf diesem Niveau, werden sie ein Wörtchen mitzureden haben beim GFL-Süd Gruppen-Sieg.

5. Munich Cowboys

Etwas überraschen setzten sich die Munich Cowboys bei den Straubing Spiders durch. Die Szene des Spiels zu Beginn des zweiten Viertels. Die Spiders standen kurz vor ihren ersten Punkten, nach einem getippten Ball in der Endzone konnte dieser über 100-Yards zum Pick 6 returniert werden. Dieser Schock saß und so konnten die Cowboys im gleichen Viertel auf 21:0 davonziehen. Auch der zwischenzeitliche Anschluss änderte am Ende deutlichen 31:7 Sieg nichts mehr. Der Neue Head Coach Christos Lambropoulos scheint ganze Arbeit geleistet zu haben.

6. Kiel Baltic Hurricanes

Ja was war da denn los? Eigentlich spielte Abstiegsfavorit gegen Meisteranwärter. Doch was die Zuschauer zu sehen bekamen war eine Kieler Leistung, die man in diesem Ausmaße schon lange nicht mehr im Killia Stadion gesehen hatte. Glaubte man nach dem 7:0 und dem schnellen Ausgleich noch an einen Braunschweiger betriebs Unfall, sah man spätestens nach dem 14:7 dass es Kiel ernst meinte. Immer dann, wenn die Braunschweiger drauf und dran waren zu punkten, schlug die Bockstarke Verteidigung der Kieler zu. Mit der Halbzeit pfiff wurde der Ball mittels Interception in der eigenen Endzone erobert, kurz nach der Halbzeit als die Lions drauf und dran waren den Ausgleich zu erzielen, gab es zwei Back-to-Back Sacks und die Lions mussten sich ohne Punkte vom Ball trennen. Danach bekamen die Lions das Laufspiel von Lorenz Rotemund nicht mehr unter Kontrolle und am Ende stand ein überraschender, aber nie gefährdeter Sieg der Kieler fest, 28:14.

7. New Yorker Lions

Ungewohntes Bild für die Lions. Eine Niederlage am ersten Spieltag mit der so keiner gerechnet hatte. Zwar mussten sie Verletzungsbedingt auf drei wichtige Stützen verzichten, aber man hatte zu keinem Zeitpunkt des Spiels den Eindruck, also ob die Lions das noch drehen hätten können. Die Verbindung Lamar Jordan II und Luc Meacham passte zwar aber immer wieder befand sich der QB auf der Flucht vor Kieler Defensivspielern.

8. Paderborn Dolphins

Die Paderborn Dolphins wehrten sich tapfer gegen die Dresden Monarchs und wer weiß, wenn sie kurz nach der Pause gepunktet hätten, vielleicht wäre Dresden dann noch einmal ins Wanken gekommen. Vor allem Running Back Joshua Breece konnte mit 88-Yards bei nur 10 Läufen überzeugen.

9. Hildesheim Invaders

Der Aufsteiger bekam die denkbar schwierigste Aufgabe für den Auftakt vor die Nase gesetzt. Der amtierende Deutsche Meister und Meisterschaftsfavorit aus Potsdam gab sich die Ehre. Man wehrte sich Tapfer konnte mit 21:56 das Ergebnis noch in Grenzen halten, abhaken.

10. Straubing Spiders

Weiterhin bleibt den Spiders ein Heimsieg gegen die Cowboys verwehrt. Ein Pick-6 aus der eigenen Endzone wirkte wie ein Betäubungspfeil und die Spiders gerieten mit 0:21 in Rückstand und erholten sich davon bis zum Ende nicht mehr.

Die Saarland Hurricanes, Berlin Adler, Berlin Rebels, Ravensburg Razorbacks und Kirchdorf Wildcats sind noch ohne Spiel, deswegen im Powerranking noch nicht berücksichtig.

Jan Sawicki - 13.05.2024

Jason-Matthew Sharsh erzielte zwei Kickoff TDs beim Shoot out in Schwäbisch Hall

Jason-Matthew Sharsh erzielte zwei Kickoff TDs beim Shoot out in Schwäbisch Hall (© Unicorns/Löffler)

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