Wilddogs II schreiben auf dem Riebergle Geschichte

Wilddogs-DB Hakan Cilingir auf dem Weg zur Entscheidung der Partie.In einem packenden Schlagabtausch haben die Pforzheim Wilddogs II gegen die Bretten Black Panthers ein wahres Drama auf dem Rasen entfaltet. Bei idealen, sonnigen Wetterbedingungen waren es nicht nur die Spieler, die auf dem Spielfeld glänzten, sondern auch eine neue Overtime-Regelung des AFVD, die zum ersten Mal in einer Hauptrunde zum Einsatz kam. Das Ergebnis: Ein 34:28-Sieg der Wilddogs in der Verlängerung, die in die Geschichte eingehen und die knapp 300 Zuschauer bezeugen konnten.

Eine tief verwurzelte Rivalität, geprägt durch die gemeinsame Historie der Teams und die Dominanz der Black Panthers in der vergangenen Saison, machte diese Begegnung zu einem wahren Gradmesser der Bezirksliga-Saison. Die Wilddogs starteten mit einer beeindruckenden Dynamik in das Spiel. Angeführt von den Quarterbacks Max Knerrich und Florian Bool, erwischte die Offense die Panthers zunächst kalt. Eine frühe 14:0-Führung war das Resultat. Doch die Bretten Black Panthers, ließen sich davon nicht beeindrucken und fanden schnell ins Spiel und entfesselte einen offenen Schlagabtausch, der die Fans beider Lager in Atem hielt.

Mit einem Stand von 20:28 im letzten Viertel schien das Momentum zu Gunsten der Panthers gekippt zu sein, doch die Wilddogs zeigten Charakter und glichen in den letzten Minuten aus. Ein verfehltes Field Goal der Wilddogs in der buchstäblich letzten Sekunde ließ beide Teams und die Fans mit angehaltenem Atem zurück. 28:28 Unentschieden. Feuertaufe für die neue Overtime-Regelung des AFVD, ab dieser Saison gibt es kein Unentschieden mehr.

Eine nervenzerreißende Verlängerung, bei der abwechselnd versucht wird, von der 25-Yard-Linie zu scoren, begann. Der Münzwurf entschied, die Wilddogs beginnen mit dem Angriff. Ein fehlgeschlagener Snap zwang die Wilddogs zunächst zum Rückzug, doch im anschließenden Drive der Panthers war es Hakan Cilingir, der mit einem spektakulären Interception Return Touchdown über 85 Yards den entscheidenden Touchdown erzielte.

Head Coach Tobias Scheurer brachte es auf den Punkt: "Es war ein aufregendes Spiel voller Höhen und Tiefen, ein wahrer Test unseres Willens und unserer Fähigkeit, als Team zusammenzustehen." Trotz der verpassten Chancen durch insgesamt drei verfehlte Field Goals zeigte sich Scheurer erleichtert und stolz auf die Leistung seines Teams. Doch die Zeit zum Feiern ist kurz, denn bereits am kommenden Wochenende findet das Rückspiel in Bretten statt. Die Black Panthers haben bereits zur Revanche aufgerufen, was das nächste Aufeinandertreffen zu einem nicht weniger spannenden Ereignis macht.

Mit einigen Schlüsselspielern, die verletzungsbedingt fehlen werden, steht den Wilddogs eine schwierige Aufgabe bevor. "Wir nehmen die Herausforderungen an, die vor uns liegen, und bereiten uns akribisch auf das nächste Spiel vor", so Scheurer. "Jedes Spiel bietet uns die Chance, als Team zu wachsen und unsere Stärken zu demonstrieren. Und wir trainieren verstärkt Kicks", gib er noch schmunzelnd hinterher. Am 14. April um 15 Uhr steht das Rückspiel auf der Sportanlage des TV 1846 Bretten an.

Gohlke - 09.04.2024

Wilddogs-DB Hakan Cilingir auf dem Weg zur Entscheidung der Partie.

Wilddogs-DB Hakan Cilingir auf dem Weg zur Entscheidung der Partie. (© Tara Gienger )

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