Ein bekanntes Gesicht

Mike Zimmer - hier mit dem eben zum Coach des Jahres gekürten Kevin Stefanski - kehrt nach Dallas zurückDie Dallas Cowboys entscheiden sich für ein bekanntes Gesicht als Nachfolger des zu den Washington Commanders abgewanderten Dan Quinn als Defensive Coordinator: Mike Zimmer kehrt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

Sein Name war auch als einer der ersten genannt worden, als es um den neuen Mann als Defensive Coordinator gegangen war. Nicht verwunderlich: Zimmer war bereits von 1994 bis 2006 in der Defensive der Cowboys angestellt, ab dem Jahr 2000 in der Position des Defensive Coordinators.

Immer wieder fragte man sich damals, wann er denn nun endlich Head Coach irgendwo werden würde. Dieser Job kam dann erst 2014, als er als Head Coach der Minnesota Vikings vorgestellt wurde. In Minnesota kam er auf 72 Siege, 56 Niederlagen und ein Unentschieden.

Seit seiner Entlassung vor zwei Jahren hatte der 67-jährige, der für seine direkte und unverblümte Art bekannt ist, keinen NFL-Job mehr. Sicher schwierig für einen, der bereits 44 Jahre Coaching Erfahrung aufzuweisen hat, 28 davon in der NFL.

Gegenüber Tom Pelissero (NFL Network) erklärte er vor wenigen Tagen, dass er zwischenzeitlich in Kentucky, wo er eine größere Fläche Land besitzt, Tapes analysiert hätte, um "auf der Höhe des Spiels" zu bleiben. Ähnliches hatte man von seinem künftigen Head Coach Mike McCarthy bei dessen unfreiwilliger Auszeit zwischen den Jobs in Green Bay und Dallas vernommen.

Dabei hätte er sowohl die aktuellen Spiele analysiert als auch selbst hinterfragt, was er in den Jahren hätte besser oder zumindest anders machen können. "Oft ist es so, dass Leute wirklich Head Coach werden wollen. Und wenn sie den Job dann zum ersten Mal bekommen, wissen sie nicht, was sie machen müssen. Das ist dann sowas wie learning by doing. Hoffentlich habe ich über die acht Jahre einige der Nuancen des Jobs gelernt."

Eine Rückkehr neben das Spielfeld wolle er - trotz seines prinzipiell erreichten Rentenalters - vor allem, um sein Wissen weitergeben zu können. "Das liegt mir einfach im Blut. Mein Vater war sehr lange Zeit High School Coach und ich mag es, mitten unter den Spielern zu sein. Und ich mag die Herausforderung, eine Franchise besser zu machen und dahinzubringen, wo sie hin wollen."

Zimmer setzte sich im Bewerbungsprozess sowohl gegen die ebenfalls äußerst prominenten Mike Vrabel, Rex Ryan und Ron Rivera - allesamt wie Zimmer ehemalige NFL Head Coaches - als auch gegen einige unbekanntere Bewerber durch.

Unter Zimmer zählten die Verteidigungsreihen der Cowboys zu den besser punktenden der Liga. Ein Aspekt, der angesichts der vorhandenen Spieler - allen voran Linebacker Micah Parsons sowie der Cornerback Trevon Diggs und DaRon Bland - auch wieder erreichbar scheint.

Carsten Keller - 09.02.2024

Mike Zimmer - hier mit dem eben zum Coach des Jahres gekürten Kevin Stefanski - kehrt nach Dallas zurück

Mike Zimmer - hier mit dem eben zum Coach des Jahres gekürten Kevin Stefanski - kehrt nach Dallas zurück (© Getty Images)

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