Schnelle Entscheidung

In seiner Zeit als Inside Linebacker war Jerod Mayo einer der besten der NFLAls erstes NFL Team konnten die New England Patriots nach der Entlassung ihres Head Coaches bereits den Vollzug bei einem Nachfolger vermelden. Jerod Mayo folgt auf den entlassenen Erfolgscoach Bill Belichick, ein Schritt der teamintern bereits langfristig vorbereitet und sogar mit der NFL abgesprochen wurde.

Durch die Rooney-Regel, die Minderheiten die Chance auf hochrangige Stellen in der Teamhierarchie bieten soll, ist die Suche nach einem neuen Head Coach oder General Manager in den meisten Fällen nicht immer einfach und schnell zu bewältigen. Ein Grund, warum sich die New England Patriots vorher bereits mit der NFL kurzschlossen und ihren Nachfolgeplan diskutierten. Dieser wurde auch offiziell als konform mit der Regel angenommen, denn Jerod Mayo fällt als Afro-Amerikaner unter die Bedingungen der Regel, die nicht vorschreibt, dass ein zur Bewerbung einzuladender Kandidat von Außerhalb der Organisation kommen muss.

Dass Mayo ein möglicher Nachfolger für Belichick sein könnte, hatte das Team bereits vergangenen Winter beschlossen. Seit 2019 gehört der ehemalige Linebacker der Patriots dem Coaching Staff an, zuletzt als Linebackers Coach. In dieser Zeit erarbeitete sich Mayo eine gute Reputation in der NFL, so dass das Team sich genötigt sah ihm 2022 neben einer Vertragsverlängerung auch eine Perspektive innerhalb des Teams anzubieten, um ihn in New England zu halten. Denn immer wieder wurde er mit anderen Head Coach Positionen in Verbindung gebracht - Angebote, die Mayo daraufhin zurückwies.

Dass dieses Vorgehen legal sei, bestätigte nicht zuletzt die NFL. Sie verwies auf eine Regel, nach der bei einem Vertrag mit einer Nachfolgeklausel als Head Coach die Rooney Regel außer Kraft gesetzt werden kann. Voraussetzung dazu ist allerdings, dass dieser Vertrag langfristig ausgelegt ist und bei der Ligazentrale zur Prüfung hinterlegt wird. Dies ist im Fall der New England Patriots geschehen und damit ein legales Vorgehen, wie die Ligazentrale bestätigte.

2008 wurde Jerod Mayo von den New England Patriots in der ersten Runde (10. Stelle) als Middle Linebacker von der University of Tennessee gedraftet. Mayo überzeugte sofort und wurde einer der besten Spieler der Teamgeschichte auf seiner Position. Er wurde Defensive Rookie of the year, konnte sich über zwei Nominierungen für den Pro Bowl freuen und erreichte 802 Tackles in 103 Saisonspielen.

Interessant wird es sicher zu sehen, wie Mayo mit den Problemen des Teams im Angriff umgeht. Während QB Mac Jones von einem Neustart sicher profitieren könnte, gilt er nach den Problemen in den vergangenen beiden Jahren als verbrannt bei den Patriots und seinen Mitspielern. Auch QB Bailey Zappe konnte als Starter nicht überzeugen, weshalb erwartet wird, dass die Patriots ihren Pick an 3. Stelle in einen Quarterback investieren werden. Dabei könnte diese Position aber auch zum Problem werden, denn wirklich überzeugt scheinen die Experten nur bei Caleb Williams und Drake Maye zu sein. Dafür könnte den Patriots aber mit WR Marvin Harrison Jr. der Top Receiver der kommenden Draft in den Schoß fallen und damit ein Akteur, der den Angriff sofort beleben könnte, denn die fehlende Konstanz bei den Passempfängern war eines der größten Probleme des Teams in der Saison 2023. Ob Offensive Coordinator Bill O'Brien bleibt, ist ebenso unsicher, wäre aber nicht die schlechteste Option, denn Mayo selber hat seine Expertise eher auf der Seite der Verteidigung und könnte somit sicher einen erfahrenen Coordinator im Angriff an seiner Seite gut gebrauchen.

Schüler - 13.01.2024

In seiner Zeit als Inside Linebacker war Jerod Mayo einer der besten der NFL

In seiner Zeit als Inside Linebacker war Jerod Mayo einer der besten der NFL (© Schüler)

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