Die Fujitsu Frontiers bleiben das dominierende Team im japanischen Football. Mit einem 16:10-Erfolg gegen Panasonic Impulse im Rice Bowl in Tokio wurden sie zum dritten Mal in Folge und zum achten Mal in den letzten zehn Spielzeiten japanischer Meister. Im dritten Rice-Bowl-Duell der Beiden in Folge hätte Impulse die dritte knappe Niederlage verhindern können, wenn es seine Chancen konsequent genutzt hätte, aber ein Ballverlust und ein erfolglos ausgespielter vierter Versuch, jeweils in der "Red Zone" der Frontiers, kosteten das Team mögliche Punkte, die ihm am Ende fehlten.
Die Frontiers gingen mit ihrem ersten Angriff (9 Spielzüge, 61 Yards, knapp sechs Minuten Ballbesitz) mit einem 5-Yard-Lauf von RB Trashaun Nixon in Führung. Impulse arbeitete sich im Gegenzug in sieben Spielzügen bis an die 17-Yard-Linie der Frontiers vor. Im achten Spielzug verlor QB Yuya Araki bei einem Quarterback Sack den Ball, und die Chance auf den Ausgleich oder zumindest den Anschluss war dahin. Die Offensive der Frontiers hatte aber trotz des forschen Auftakts auch einen schweren Stand. Der Anfriff nach dem Fumble wurde durch einen Quarterback Sack mit einem Raumverlust von elf Yards gebremst und endete mit einem Punt, und der nächste Angriff des Titelverteidigers endete im sechsten Spielzug mit einer Interception an der 45-Yard-Linie von Impulse. Im Anschluss daran erzielte Impulse sechs Spielzüge später den Touchdown zum 7:7 (1-Yard-Lauf von RB Hiroaki Tatsukawa). Die Frontiers antworteten mit einem knapp siebenminütigen Angriff, der mit einem erfolglosen Field-Goal-Versuch (47 Yards) endete. Trotz all dieser Pannen in der Offensive gingen die Frontiers drei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit mit einem 34-Yard-Field-Goal mit 10:7 in Führung.
Impulse gelang mit seinem ersten Ballbesitz in der zweiten Halbzeit (12 Spielzüge, knapp sieben Minuten Ballbesitz) der Ausgleich (36-Yard-Field-Goal). Die letztlich entscheidenden Punkte holten die Frontiers in der ersten Minute des vierten Viertels mit einem 21-Yard-Touchdown-Pass von WR Samajie Grant auf seinen Receiver-Kollegen Kazuki Kimura. Im Gegenzug stieß Impulse in neun Spielzügen bis an die 7-Yard-Linie der Frontiers vor. Statt mit einem kurzen Field Goal den Rückstand auf drei Punkte zu verkürzen, spielte Impulse knapp zehn Minuten vor Spielende im vierten Versuch bei fünf zum neuen First Down fehlenden Yards einen Pass, der erfolglos blieb. Impulse kam später zwar noch zweimal in Ballbesitz, musste im ersten Fall aber nach drei Spielzügen ohne neuen First Down aus der eigenen Hälfte punten und scheiterte im zweiten Fall knapp eine Minute vor Spielende mit einem erfolglosen Pass im vierten Versuch an der 42-Yard-Linie der Frontiers.
Hoch - 07.01.2024
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Panasonic Impulse wurde mit einem 9:7-Erfolg gegen die Obic Seagulls im Rice Bowl zum sechsten Mal japanischer Meister und konnte zum ersten Mal seinen im Vorjahr geholten Titel verteidigen. Der Spielverlauf vor 20.214 Zuschauern im Tokyo Dome war ganz anders als erwartet. Statt eines punktreichen Schlagabtauschs zwischen dem besten Pass-Angriff (Seagulls) und dem besten Lauf-Angriff (Impulse) der Saison bestimmten die...
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