Penix führt Huskies ins Finale

QB Michael Penix führte Washington mit einer Klassevorstellung gegen Texas ins National Championship Game.Washington qualifizierte sich mit einem 37:31-Erfolg gegen Texas zum ersten Mal für das National Championship Game und sowohl das knappe Ergebnis als auch das dramatische Ende fügten sich nahtlos in den Verlauf dieser Saison bei den Huskies ein. Kein anderes Top-Team machte es so oft so knapp wie sie. Der Sieg gegen die Longhorns, der erst feststand, als ein letzter Pass in die Endzone bei auslaufender Spielzeit von DB Makell Esteen abgewehrt wurde, war bereits der achte Erfolg in dieser Spielzeit mit einem "Score" Differenz. "Diese Jungs sind die hartnäckigste Truppe, mit der ich jemals zusammengearbeitet habe", schwärmte Head Coach Kalen DeBoer anschließend über seine Mannschaft.

Das defensive Stehvermögen war allerdings nur ein Teil der Erfolgsgeschichte. Der eigentliche Matchwinner war QB Michael Penix, der die Abwehr der Longhorns mit seinen Pässen immer wieder aushebelte. Das war wiederum auch das Ergebnis einer starken Leistung der Offensive Line, die die starke Defensive Line der Longhorns zumindest in Pass-Situationen fest im Griff hatte und keinen größeren Druck auf Penix zuließ. Der hatte so genug Zeit, die richtigen Anspielstationen zu finden, bediente die mit präzisen Pässen und hatte vor allem auch immer wieder Erfolg mit langen Pässen. Penix wies am Ende sechs erfolgreiche lange Pässe mit Längen von über 20 Yards auf, vier mit Längen zwischen 29 und 77 Yards. Drei dieser Pässe führten zu den drei Touchdowns der Huskies in der ersten Halbzeit und ein weiterer, 32 Yards auf WR Rome Odunze, bereitete das Field Goal zum 37:28 zwei Minuten und 40 Sekunden vor Spielende vor.

Die Partie war in der ersten Halbzeit weitgehend ausgeglichen, obwohl sich Texas anfangs schwer tat und auch von einem Fumble der Huskies bei einem Punt Return im zweiten Viertel profitierte, nach dem man drei Spielzüge später den Touchdown zum 14:14 erzielte - mit einem 1-Yard-Lauf von DT Byron Murphy. In der zweiten Halbzeit bekam Washington das Spiel dann immer besser in den Griff, war nach der Pause letztlich knapp zwei Drittel der Zeit in Ballbesitz. Das große Manko war aber, dass man nach einem Touchdown am Ende des ersten Ballbesitzes der zweiten Halbzeit (19-Yard-Pass von Penix auf WR Jalen MicMillan) dreimal in aussichtsreicher Position keine weiteren Touchdowns schaffte, sondern nur Field Goals. So blieb Texas ergebnistechnisch immer in Reichweite. Und so wurde es hinten raus noch richtig dramatisch. Nachdem Texas den Rückstand eine Minute und neun Sekunden vor Spielende mit einem 25-Yard-Field-Goal auf 31:37 verkürzt, dann aber mit einen Onside-Kick-Versuch keinen Erfolg hatte, spielte Washington zunächst zwei Läufe, um Texas dazu zu zwingen, seine letzten beiden Auszeiten zu nehmen. Dann folgte ein weiterer Lauf, nach dem man die Zeit weiter hätte herunterlaufen lassen können, ehe man gepuntet hätte. Eine Verletzung von RB Dillon Johnson bei diesem dritten Lauf hielt allerdings die Zeit an. So hatte Texas nach dem Punt noch 45 Sekunden Zeit und stieß mit Hilfe zweier längerer Pässe von QB Quinn Ewers (41 Yards und 16 Yards) bis an Washingtons 12-Yard-Linie vor. Vier Spielzüge später wehrte Washington dann, wie schon erwähnt, einen letzten Pass in die Endzone ab.

Hoch - 02.01.2024

QB Michael Penix führte Washington mit einer Klassevorstellung gegen Texas ins National Championship Game.

QB Michael Penix führte Washington mit einer Klassevorstellung gegen Texas ins National Championship Game. (© Getty Images)

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