Die Hoffnung lebt in Cincinnati

Jake Browning freute sich zu recht über seine Leistung.Wer ist Joe Burrow? Wir haben Jake Browning. So könnte man das Gefühl der Fans in Cincinnati nach dem klaren und weitgehend ungefährdeten 34:14-Erfolg über die Indianapolis Colts beschreiben. Damit sind die Bengals mit sieben Siegen bei sechs Niederlagen wieder im positiven Bereich und haben weiterhin noch alle, wenn auch geringe, Chancen auf die Playoffs.

Dabei könnte Backup Quarterback Jake Browning zum Held der Saison avancieren. Nach seinen 354 Yards gegen die Jaguars in der Vorwoche, legte er dieses Mal noch einmal 275 Yards und zwei weitere Touchdown-Pässe drauf. Sein Quarterback-Rating von 122,7 Punkten ist die zweitbeste Quarterback-Leistung in dieser Saison. Nur Burrow gegen die San Francisco 49ers war noch etwas besser. Ebenso überraschte die Defense der Bengals positiv. Rein statistisch ist die Laufabwehr der Bengals die schwächste der NFL. Doch die Colts erreichte mit 18 Läufen gerade einmal 46 Yards, 2,6 im Mittel.

Der Sieg der Bengals geriet nur einmal etwas in Gefahr. Nach einer schnellen 14:0-Führung glichen die Colts in nur 25 Sekunden mit zwei Touchdowns zum 14:14 aus. Zuerst verkürzte TE Mo Alie-Cox auf Vorlage von Gardner Minshew auf 6:16 (ohne PAT). Beim zweiten Spielzug nach dem Anschluss-Touchdown konnte TE Tanner Hudson den Pass von Browning nicht festhalten und verlängerte ihn unabsichtlich in die Arme von S Ronnie Harrison. Diese trug den Ball über 39 Yards in die Endzone der Bengals. Einschließlich der Two-Point-Conversion hatten die Colts völlig überraschend und unerwartet zum 14:14 ausgeglichen.

Das war es denn aber auch. Weitere Punkte gelangen ihnen nicht mehr. Direkt nach der Halbzeit warf Browning seinen zweiten Touchdown auf TE Tanner Hudson und im folgenden Drive lief er selbst in die Endzone zum 28:14. Damit war die Partie entschieden. Die Colts waren insgesamt viel zu harmlos, während die Bengals nur noch das nötigste taten, dabei auch noch zwei Field Goals erzielten.

"So etwas passiert manchmal. Anstatt mit einem Vorsprung in die Halbzeit zu gehen, hatten die Colts durch den Defense Touchdown auf einmal einen psychologischen Vorteil. Aber wir sind selbstbewusst geblieben. Nach unserer Auffassung war diese Aktion einfach nur Pech. Wir waren sicher, dass wir das bessere Team sind. Und nach der Pause hat sich das ja auch gezeigt. Erst haben wir einen Touchdown erzielt, dann hat unsere Defense die Colts gestoppt und wir haben daraus noch einen Touchdown erzielen können. Damit hatten wir die Kontrolle über das Spiel zurück gewonnen", schilderte Bengals-Head-Coach Zac Taylor die Situation nach dem überraschenden Ausgleich der Colts noch vor der Pause.

Korber - 11.12.2023

Jake Browning freute sich zu recht über seine Leistung.

Jake Browning freute sich zu recht über seine Leistung. (© Getty Images)

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