Huskies reicht eine gute Halbzeit

Washingtons QB Michael Penix hatte gegen Oregon State einen schweren Stand, war aber dennoch an allen Touchdowns seines Teams beteiligt.Wer weit kommen will, der braucht auch mal ein bisschen Glück - das könnte das Fazit aus Washingtons 22:20-Erfolg bei Oregon State sein, mit dem sich das Team den Einzug ins Pac-12 Championship Game sicherte. Positiv interpretiert hat die Partie gezeigt, dass die Huskies einen starken Gegner auch dann schlagen können, wenn der Angriff um Star-Quarterback Michael Penix mal nicht wie gewohnt zum Zuge kommt. Andererseits darf man nach dem Auftritt in Corvallis schon fragen, ob sie tatsächlich das Zeug dazu haben, um gegen Teams wie Georgia, Ohio State oder Michigan zu bestehen. Gegen Oregon State reichte es, weil der Gegner ein paar Fehler zu viel machte, ohne die das Spiel gewiss anders ausgegangen wäre. "Wir mussten einen Weg finden, um zu gewinnen und mit dem Ball in die Endzone zu kommen. Das ist uns heute nicht so oft gelungen, wie wir es wollten, aber es ging nur darum, zu gewinnen", sagte Penix zum Verlauf des Spiels und hob noch hervor, dass die Abwehr immer dann starke Szenen hatte, wenn sie am meisten gebraucht wurden.

Eine Schlüsselszene war ein verpatzter Punt-Versuch der Gastgeber. Als sie am Ende ihres zweiten Angriffs an der eigenen 40-Yard-Linie stehend punten mussten, geriet das Zuspiel des Long Snappers auf P Josh Green zu hoch. Der Ball segelte über Greens Kopf Richtung Endzone. Um zu verhindern, dass Washington den Ball in der Endzone zum Touchdown sichert, kickte Green den Ball aus der Endzone, was Washington zwei Punkte brachte - wenn man so will, die zwei Punkte, die am Ende den Sieg brachten.

Washingtons Offensive kam mit dem schlechtem Wetter mit fast ständigem Regen, Wind und kalten Temperaturen deutlich schlechter zurecht als die der Gastgeber und zeigte nur zweimal ihr gewohntes Gesicht, einmal zu Beginn der Partie, als sie ihren ersten Angriff (10 Spielzüge, 63 Yards) mit dem Touchdown zum 7:0 (12-Yard-Pass von Penix auf WR Rome Odunze) abschloss, und kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als sie zum letzten Mal einen längeren Angriff (neun Spielzüge, 76 Yards) aufziehen und diesen mit dem Touchdown zum 22:10 (32-Yard-Pass von Penix auf Odunze) abschließen konnte. In der zweiten Halbzeit wurden Penix & Co. dann völlig abgemeldet. Nach der Pause standen sie nur noch für 19 Spielzüge auf dem Feld und holten klägliche 49 Yards. Oregon State beherrschte dagegen die zweite Halbzeit (insgesamt 40 Spielzügen, 21 Minuten und 23 Sekunden Ballbesitz) mit drei langen Angriffen. Dass es für die Beavers dennoch nicht zum Sieg reichte, lag daran, dass nur der erste dieser Angriffe mit einem Touchdown (zum 17:22) abgeschlossen werden konnte. Der zweite brachte nach Erreichen von Washingtons 17-Yard-Linie nur das Field Goal zum 20:22, und der dritte endete etwas mehr als zwei Minuten vor Spielende mit einem erfolglosen Pass an der eigenen 47-Yard-Linie, als Washingtons Abwehr QB DJ Uiagalelei unter Druck setzen konnten, so dass dessen Pass auf TE Jack Velling zu hoch geriet.

Hoch - 19.11.2023

Washingtons QB Michael Penix hatte gegen Oregon State einen schweren Stand, war aber dennoch an allen Touchdowns seines Teams beteiligt.

Washingtons QB Michael Penix hatte gegen Oregon State einen schweren Stand, war aber dennoch an allen Touchdowns seines Teams beteiligt. (© Getty Images)

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