Krachende Niederlage statt Meilenstein

Bill Belichick war nach der 0:34 Niederlage bedientViel wurde in dieser Woche geschrieben, wann New England Bill Belichick seinen Meilenstein erreicht. Am Ende gab es im Spiel gegen die New Orleans Saints einen, aber einen anderen als Belichick sich erhofft hatte. Anstatt dem 300. Sieg seiner Karriere kassierte der erfolgreiche Coach der New England Patriots mit 0:34 die höchste Heimniederlage seiner Karriere.

Kaum verwunderlich war es, dass bereits vor der Halbzeit die Unmutsbekundungen des Publikums durch das Gillette Stadium schallten. Keinen Rhythmus fand der Angriff der Patriots um QB Mac Jones in dieser Partie, wobei eins immer offensichtlicher wird: dem Team fehlen Leader und Leistungsträger im Angriff, die auch mal Verantwortung übernehmen können. Mit WR DeVante Parker, TE Mike Gesicki, TE Hunter Henry, WR Juju Smith-Schuster haben die Patriots zwar Spieler mit Talent, aber eben auch Spieler, die nur im Schatten anderer Akteure die besten Leistungen ihrer Karriere zeigen konnten.

Dass diese Partie mit 0:34 so deutlich für die Gäste aus New Orleans ausging war aber auf keinen Fall ein Beweis der Stärke des Teams von Head Coach Dennis Allen, sondern eher der Beweis der Schwäche der Patriots, die mit Turnovern den Gegner immer wieder stark machten und Chancen ermöglichten. Schon mit den ersten Punkten brachen die Patriots emotional ein und ließen es zu, dass es anschließend noch schlimmer kam. Ein Pass von QB Mac Jones wurde leicht an der Line of Scrimmage abgelenkt, ein Problem das Jones in diesem Spiel immer wieder hatte. Nur im ersten Viertel hatte es Konsequenzen. S Tyrann "Honey Badger" Mathieu fing den Ball kurz vor dem Boden und trug ihn unter dem Jubel seiner Teamkollegen über 27 Yards in die Endzone zurück - für Jones die vierte "Pick-Six" seiner Karriere im heimischen Stadion. Noch eine weitere Interception unterlief ihm, die einen weiteren Saints Touchdown einleitete, ein verlorener Fumble führte zu einem Field Goal der Saints.

Immer wieder suchten die Saints RB Alvin Kamara, der zwar statistisch "nur" einen soliden Nachmittag hatte, aber konstant für Raumgewinn sorgte. 22 Läufe für 80 Yards machte Kamara und erzielte zudem seinen 73. Touchdown für die Saints - neuer Teamrekord.

"Wir müssen besser spielen, müssen einfach mehr zeigen", gab sich Patriots TE Hunter Henry nach der schlimmsten Shutout-Niederlage seit dem 0:52 gegen die Miami Dolphins 1972 resigniert, denn auch auf Nachfragen konnte er nicht benennen, was man verbessern oder ändern könne. Head Coach Bill Belichick hoffte, dass vielleicht ein Wechsel auf der Position des Quarterbacks helfen könnte und brachte den vom Publikum geforderten Bailey Zappe. Doch auch wenn Zappe mehr Risiken einging und versuchte etwas zu bewegen, gelang es ihm gegen die agressive Saints Defensive nicht. Nah dran den Shutout zu vermeiden waren die Patriots im zweiten Viertel, doch K Chad Ryland vergab diese Chance kläglich.

Schüler - 09.10.2023

Bill Belichick war nach der 0:34 Niederlage bedient

Bill Belichick war nach der 0:34 Niederlage bedient (© Schüler)

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