Die 119. Red River Rivalry hat Oklahoma gewonnen und besiegte Texas mit 34:30. Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Abpfiff Sooners QB Dillon Gabriel mit einem kurzen Pass auf Nic Anderson. Texas Spielmacher Quinn Ewers versuchte es zwar noch mit einem Hail Mary Pass, doch sein Versuch endete, wie die ersten Momente des Matches begannen: nervös und unberechenbar.
Die Fans erlebten einen chaotischen Start. Oklahomas Defense setzte Ewers zweimal stark unter Druck und Texas versuchte einen Fake Punkt im eigenen Territorium. Das texanische Special Team blockte ferner einen Oklahoma Punt und generierte aus dieser Situation einen Touchdown. Durch diesen Fehler erstarkte Oklahomas Angriff wiederum und dominierte drei Viertel lang das Geschehen. Gabriel agierte sehr effektiv zu Fuß und erlief 113 Yards, beziehungsweise passte für 285 Yards.
Als Difference-Maker agierte allerdings Oklahomas Defense, die von Brent Venable seit zwei Jahren erheblich verbessert wurde. Frühzeitig wurden die Versuche der Longhorns von den Sooners Defendern gestoppt und selbst, als Texas seinen Rythmus gefunden hatte, sollte wichtige, vorzeitige Stopps dafür sorgen, dass das Match zu Gunsten der Sooners entschieden wurde. Hierzu gehörte auch die Standhaftigkeit im vierten Viertel, als Texas bereits vier Yards vor der Endzone stand, ein weiteres Vorankommen jedoch von der Sooners Defense verhindert wurde.
Für Oklahoma war dieser Erfolg in einem bend-don't-break Spiel letztlich der bisher größte und wichtigste Sieg in der College Football Saison 2023 gegen das zuvor gerankte Top 4 Team und Coach Veneable konnte erstmals die Früchte seiner Arbeit ernten. Aufgrund seiner Umstrukturierungen und die Implementierung seiner Ideen einer modernen Defense, krempelte er die Sooners um und gab ihnen ein neues Gesicht, um ab dem Jahr 2024 in der SEC erfolgreich agieren zu können.
Schlüter - 08.10.2023

QB Dillon Gabriel #8 (Oklahoma Sooners) trägt den Golden Hat Trophy nach dem Sieg gegen die Texas Longhorns (© Getty Images)
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