Das es nach dem souveränen Aufstieg mit nur einer Niederlage in der letzten Saison nun für die Wuppertal Greyhounds in der Regionalliga NRW schwerer werden würde, war zu erwarten. Doch lief es bisher recht gut, zwar verlor man zum Saisonauftakt in Troisdorf knapp, doch gegen die Assindia Cardinals fuhr man den ersten Saisonsieg ein.
Auch beim Gastspiel bei den etablierten Bonn Gamecocks hielt man lange gut mit, ein 0:7 zur Halbzeit ließ noch alle Chancen offen. Darum machte nach der ersten Halbzeit Wuppertals Head Coachs Albert Thüssing seinen Spielern klar: "Wir lagen schon lange nicht mehr zur Pause zurück." Sein Appell: Daran müsse sich das Team eben wieder gewöhnen und damit umzugehen wissen. Doch nach dem Schlusspfiff des Spiels lautete der Grundton der Coaches-Ansprachen: Niemand hat gesagt, dass es für uns einfach wird. Niemand hat gesagt, dass wir in der 3. Liga immer gewinnen werden.
Das war die Zusammenfassung des Spiels in zwei Momentaufnahmen. Der Spielverlauf zwischen diesen Szenen ist bloße Mathematik: Nach einem frühen Touchdown mit PAT stand es 7:0 für die Bonn Gamecocks, die diesen Stand halten, aber wegen der starken Wuppertaler Defense zunächst auch nicht ausbauen konnten.
Im 3. Quarter spielten die Gastgeber weiterhin stabil und erhöhten den Spielstand mit zwei Touchdowns auf 21:0. Auch das 4. Quarter sah zunächst einen Ausbau der Führung auf 28:0. Nach einem Punt zeigten die Greyhounds durch eine Fumble Recovery von Yunus Kizilisik ein Lebenszeichen. Aaron Bryant verwandelte diese günstige Position zum einzigen Touchdown der Gäste, die inzwischen ihren Frieden mit dem unaufholbaren Rückstand gemacht hatten und auch ihren Backups etwas Spielzeit gaben. Ein letzter Touchdown für Bonn besiegelte den Endstand von 35:7.
In Wuppertal ist es nun Zeit für Analyse und Selbstreflexion. Denn man wird sich wohl daran gewöhnen müssen, manchmal im Rückstand zu liegen – ans Verlieren wollen sich die Greyhounds aber gewiss nicht gewöhnen.
Wittig - 08.05.2023
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