Entscheidung im zweiten Anlauf

Joe Burrow und die Bengals siegten in BuffaloMit Spannung war die Partie der Buffalo Bills gegen die Cincinnati Bengals erwartet worden, war diese Begegnung doch in der regulären Saison nach dem Herzstillstand von Bills S Damar Hamlin abgebrochen und nicht mehr nachgeholt worden. Führten damals bereits die Bengals, wiederholte sich dies nun und so gewann der amtierende AFC Champion im verschneiten Buffalo mit 27:10.

"Wir sehen Euch dann alle in Atlanta", sagten einige Bengals nach dem Erfolg ihres Teams mit einer gehörigen Portion Sarkasmus in der Stimme, hatte die NFL doch schon an die Fans der Buffalo Bills und Kansas City Chiefs Tickets für das AFC Championship Game verkauft. Aufgrund des nicht beendeten Spiels zwischen Buffalo und Cincinnati hätte Buffalo einen doppelten Nachteil gehabt, weshalb die NFL einen neutralen Austragungsplatz suchte und diesen vorbereitete. Denn im Fall eines Siegs der Bills gegen die Bengals in der regulären Saison hätte Buffalo anstatt Kansas City am Wild Card Wochenende spielfrei gehabt und das Heimrecht im Championship Game genossen (während ein Bengals Sieg jedoch Cincy das Heimrecht in dieser Partie gesichert hätte). Diese Planungen sind durch den Sieg der Bengals nun nicht mehr als Makulatur und so darf Cincinnati nun kommendes Wochenende in Kansas City antreten.

Für Inspiration sorgte Hamlin, der im Stadion auftrat und von den Fans und seinen Teamkameraden herzlich begrüßt wurde. Doch während die Bills gleich den ersten Spielzug nach der Verletzung ihres Safetys zum Touchdown zurücktrugen, gelang es ihnen nicht aus dem Auftritt zusätzliche Motivation zu schöpfen. Denn den besseren Start erwischte gleich der amtierenden AFC Champion aus Cincinnati, der durch Touchdown-Pässe von QB Joe Burrow auf WR Ja'Mar Chase und TE Hayden Hurst bereits im ersten Viertel mit 14:0 in Führung ging. Buffalo zeigte sich zwar bemüht, blieb aber dennoch glücklos und kam mit dem schneebedeckten Feld überraschender Weise weniger gut zurecht als die Gäste aus Cincinnati. Nachdem die Bills dank einem Lauf von QB Josh Allen zur Pause auf 7:17 verkürzten und durch ein Field Goal von K Tyler Bass sogar auf 10:17 herankamen, machte RB Joe Mixon im dritten Spielviertel alles klar und erzielte mit einem Lauf aus kurzer Distanz das 24:10.

Mit den Bengals gewann das deutlich bessere der beiden Teams. Buffalo schaffte es nicht einen Rhythmus zu finden und so blieb der hochgelobte Angriff der Bills über weite Strecken blass. Dies frustrierte die Bills am Ende so sehr, dass WR Stefon Diggs nach dem Spiel schnell zusammenpackte und sogar noch vor der Ansprache von Head Coach Sean McDermott das Stadion verlassen hätte, wenn ihn nicht RB Duke Johnson doch noch aufgehalten hätte.

Nun müssen die Bengals am kommenden Wochenende wieder nach Kansas City reisen, ein gutes Pflaster für das Team. Kurios wäre es, wenn die Partie 27:24 für die Bengals ausgingen. Denn dies wäre nicht nur das gleiche Ergebnis wie im AFC Championship Game der vergangenen Saison - mit 27:24 für die Bengals trennten sich die beiden Mannschaften bereits in dieser Saison am 13. Spieltag, dies jedoch in Cincinnati.

Schüler - 23.01.2023

Joe Burrow und die Bengals siegten in Buffalo

Joe Burrow und die Bengals siegten in Buffalo (© Getty Images)

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