KO-Spiele an Thanksgiving

Kann QB Spencer Rattler, der jetzt für South Carolina spielt und die Gamecocks am letzten Samstag zumSieg gegen Tennessee geführt hat, gegen Clemson für die nächste gropße Überraschung sorgen?Am kommenden Wochenende, dem Thanksgiving-Day-Wochenende in den USA, steht der letzte volle Spieltag der Regular Season an. An diesem finden traditionell viele Lokalderbys und auch über Jahrzehnte gewachsene überregionale "Rivalries" wie die zwischen USC und Notre Dame statt. In vielen der Spiele am Freitag und Samstag geht es dabei noch um den Einzug in die Conference-Endspiele - und für die Top-Teams natürlich auch darum, weiter im Rennen um die vier Plätze in den nationalen Playoffs zu bleiben. Spannung und Dramatik sind also garantiert. Nachfolgend ein Überblick die wichtigsten Spiele am Thanksgiving-Day-Wochenende.

Ohio State – Michigan:
Das Top-Spiel des Wochenendes. Zunächst einmal geht es um Platz eins in der East Division der Big Ten Conference und den Einzug ins Conference Championship Game, aber natürlich wollen Beide noch mehr. Der Sieger dieses Spiels ist in Sachen Playoff-Teilnahme so gut wie durch, weil man im Big Ten Championship Game auf einen potenziell klar schwächeren Gegner treffen wird, der mindestens vier Niederlage auf dem Konto haben wird. Für den Verlierer dieses Traditionsduells ist aber noch nicht alles verloren. Bei einem knappen Ausgang könnte auch der Verlierer am Ende noch unter den Top-Vier der Playoff-Rangliste landen. Im letzten Jahr hatte Michigan dieses Spiel gewonnen und war anschließend in die Playoffs eingezogen. Deshalb will Ohio State unbedingt Revanche nehmen. "Wir haben die letzten 365 Tage unsere Wunden geleckt und haben immer noch das Gelächter und alles, was man über uns gesagt hat, in den Ohren", sagte QB C.J. Stroud nach dem Sieg bei Maryland mit Blick auf die kommende Partie.

USC – Notre Dame:
Ein richtiges Alles-oder-Nichts-Spiel. USC muss gewinnen, um sich die Chancen auf das Erreichen der Playoffs zu erhalten. Im Falle einer Niederlage hätte sich dieses Ziel erledigt. Aber auch für Notre Dame steht noch etwas auf dem Spiel. Bei einem Sieg, es wäre nach dem gegen Clemson der zweite gegen einen unmittelbaren Playoffkandidaten, hätten die Fighting Irish einen Platz in einem der New Years Six Bowls so gut wie sicher.

TCU – Iowa State:
Von der Konstellation her (Erster gegen Letzter der Big Twelve Conference) keine Top-Partie, aber eine mit Bedeutung. TCU ist bereits für das Conference-Finale qualifiziert, will aber vor allem seine Chancen auf den Einzug in die Playoffs wahren. Deshalb muss man dieses Spiel gewinnen. Die Horned Frogs sind das bessere Team, aber unterschätzen dürfen sie Iowa State nicht. Die Cyclones kassiereten sechs ihrer sieben Niederlagen mit nur einem "Score" Differenz.

Clemson – South Carolina:
Clemson ist bereits für das ACC Championship Game qualifiziert und noch mittendrin im Rennen um die Plätze in den Playoffs. Ein Sieg gegen den Lokalrivalen ist also Pflicht, und bis vor Kurzem wäre dieses Spiel nicht mehr als eine Zwischenstation auf dem Weg zum höheren Ziel gewesen. Durch South Carolinas 63:38-Sieg gegen Tennessee verändert sich aber Einiges. Ein Sieg der Gamecocks, der Clemsons Hoffnungen auf das Erreichen der Playoffs endgültig beenden würde, erscheint jetzt wahrscheinlicher als noch vor zwei Wochen, vor allem dann, wenn QB Spencer Rattler erneut so auftrumpft wie gegen Tennessee (438 Pass-Yards, 6 Touchdown-Pässe).

Pac-12 Conference:
Zwei Teams kämpfen um den zweiten Platz im Conference-Finale, Oregon und Washington. Wenn Oregon sein Spiel beim Lokalrivalen Oregon State gewinnt, steht es als Gegner von USC fest. Washington, das am Samstag erst sieben Stunden später beim Lokalrivalen Washington State spielt, braucht neben einem eigenen Erfolg also eine Niederlage der Ducks. In diesem Fall hätten Washington und Oregon die gleiche Conference-Bilanz und Washington wäre wegen des Sieges im direkten Duell Zweiter hinter USC.

Big Twelve Conference:
Gesucht wird noch der zweite Teilnehmer am Big Twelve Championship Game. Der wird in den Spielen Kansas State gegen Kansas und Texas gegen Baylor ermittelt. Wenn Kansas State gewinnt, steht es im Finale. Texas, das bereits am Freitag spielt, muss gewinnen und auf eine Niederlage der Wildcats am nächsten Tag hoffen, hat aber mit Baylor den stärkeren Gegner.

Big Ten Conference:
Für den zweiten Platz im Conference-Finale kommen noch drei Teams in Frage - Iowa, Illinois und Purdue. Sein Schicksal selbst in der Hand hat nur Iowa. Gewinnen die Hawkeyes am Freitag ihr Heimspiel gegen Nebraska, sind sie drin. Purdue hat die gleiche Conference-Bilanz wie Iowa, aber gegen die Hawkeyes verloren (3:24). Sollte Iowa gegen Nebraska verlieren, könnte Purdue mit einem Sieg am Samstag bei Indiana ins Finale einziehen. Illinois, das eine Conference-Niederlage mehr in der Bilanz hat, kann nur über eine bestimmte Konstellation mit vier Teams mit gleicher Conference-Bilanz vor den anderen landen. Man muss natürlich selbst bei Northwestern gewinnen, Iowa und Purdue müssen verlieren, und Wisconsin muss Minnesota schlagen. In dem Fall hätten Illinois, Iowa, Purdue und Wisconsin die gleiche Conference-Bilanz. In den Spielen dieser Vier untereinander hätten Illinois und Iowa eine Bilanz von 2-1, Purdue und Wisconsin eine von 1-2. Die Entscheidung müsste zwischen Illinois und Iowa fallen und da läge Illinois wegen des 9:6-Sieges im direkten Duell vorn.

American Athletic Conference:
Ein Platz im Conference-Finale wird in einem direkten Duell entschieden, nämlich im Spiel Cincinnati – Tulane am Freitag. Beide haben innerhalb der AAC erst einmal verloren, der Sieger ist also sicher im Finale. Der Verlierer könnte ebenfalls ins Finale einziehen, wenn Central Florida am Samstag beim Tabellenletzten South Florida verlieren würde. Letzteres kann man getrost ausschließen, weil South Florida erst ein Spiel, gegen das unterklassige Howard, gewonnen hat. Sollte Central Florida also gewinnen, hätte es die gleiche Conference-Bilanz wie der Verlierer des Spiels Cincinnati gegen Tulane und würde den Tie-Breaker gegen Beide gewinnen, weil man beide Teams im Verlauf der Saison geschlagen hat.

Hoch - 22.11.2022

Kann QB Spencer Rattler, der jetzt für South Carolina spielt und die Gamecocks am letzten Samstag zumSieg gegen Tennessee geführt hat, gegen Clemson für die nächste gropße Überraschung sorgen?

Kann QB Spencer Rattler, der jetzt für South Carolina spielt und die Gamecocks am letzten Samstag zumSieg gegen Tennessee geführt hat, gegen Clemson für die nächste gropße Überraschung sorgen? (© Getty Images)

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