Tennessee gab sich eine Woche vor dem Top-Spiel gegen Alabama keine Blöße. Das Team mit der nach Yards pro Spiel zurzeit besten Offense setzte sich am Samstag bei LSU klar mit 40:13 durch. Nach einer frühen Führung kontrollierten die Volunteers die Partie mit ihrem starken Laufspiel, zogen bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 23:7 davon und beendeten bei den Gastgebern alle vielleicht noch vorhandenen Hoffnungen auf ein Comeback beim ersten Ballbesitz nach der Pause (8 Spielzüge, 76 Yards), den sie mit dem Touchdown zum 30:7 (14-Yard-Pass von QB Hendon Hooker auf WR Jalin Hyatt) abschlossen. "Wir haben in den letzten fünf Spielen einen Weg gefunden, auf dem Platz unsere beste Leistung zu zeigen. Unsere Spieler haben hart gearbeitet und erwarten von sich selbst, gut zu spielen. Sie erwarten, dass sie gewinnen", sagte Head Coach Josh Heupel zur Leistung seines Teams unter anderem.
Den Volunteers reichten in Baton Rouge allerdings ein paar Yards weniger als sonst, weil der Gegner selbst tatkräftig am eigenen Untergang mitarbeitete. Zwei schlechte Aktionen der Special Teams der Tigers führten zu zehn schnellen Punkten der Volunteers, und die Folgen von einigen falschen Entscheidungen der Coaches gaben den Gastgebern noch vor der Halbzeitpause den Rest. Zunächst bekam Jack Bech nach dem Kickoff zu Spielbeginn den Ball nicht unter Kontrolle und brachte Tennessee damit nach offiziell nur einer gespielten Sekunde an der 27-Yard-Linie der Tigers in Ballbesitz. Fünf Spielzüge danach ging Tennessee mit 7:0 in Führung (1-Yard-Lauf von RB Jabari Small). LSUs erster Angriff endete dann nach nur drei Spielzügen ohne neuen First Down mit einem Punt, und nach diesem kam Tennessee mit einem 58-Yard-Return an der 26-Yard-Linie der Tigers zu seinem zweiten Angriff, der ein Field Goal (35 Yards) zum 10:0 brachte.
Die Serie von Fehlern setzte dann Head Coach Brian Kelly fort. Als sich sein Team anschließend bis an Tennessees 14-Yard-Linie vorgearbeitet hatte, ließ er einen vierten Versuch, bei dem man vier Yards zum neuen First Down gebraucht hätte, ausspielen anstatt zu versuchen, mit einem kurzen Field Goal die ersten Punkte zu erzielen. Das ging schief, und im Gegenzug erzielte Tennessee ein weiteres Field Goal (38 Yards) zum 13:0. Zu Beginn des zweiten Viertels ließ Kelly dann einen weiteren vierten Versuch ausspielen (dieses Mal fehlte ein Yard zum neuen First Down), dieses Mal an der eigenen 46-Yard-Linie und erneut erfolglos. Im nächsten Spielzug warf Hooker einen 45-Yard-Touchdown-Pass auf Hyatt zum 20:0. Von diesen Rückschlägen erholten sich die Tigers nicht mehr.
Hoch - 10.10.2022

Head Coach Josh Heule und seine Volunteers wurden nach dem Sieg gegen Alabama "Team of the week". (© FWAA )
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