Logische Konsequenz der Dominanz: Meisterschaft!

Lars Weiß auf dem Weg zu seinem ersten Touchdown gegen die Brilon Lumberjacks. Am Ende steht der zweite Meistertitel in Folge.  Die Minden Wolves fahren vor fast 3.000 Fans beim 51:0 gegen Brilon den zweiten Titel in Folge ein:

Acht Buchstaben prangen in großen Lettern auf den Shirts der jubelnden Spieler. Acht Buchstaben, die genau das ausdrücken, was hinter den Minden Wolves liegt: Dominate! Und genau das ist es, was die Saison der American Footballern der DJK Dom Minden umschreibt. Sie haben die Spielzeit in der Verbandsliga und die Gegner dominiert, haben als Aufsteiger ein Ausrufezeichen nach dem anderen gesetzt und dank eines klaren 51:0-Heimsiegs (dem sechsten Zu-Null-Erfolg) vor fast 3.000 Zuschauern im Weserstadion gegen die Brilon Lumberjacks vorzeitig den zweiten Titel hintereinander eingefahren. Head Coach Phil Gamble und sein Wolfsrudel grüßen als frischgebackener Viertligist!

Die Geschichte des Champions-Games hätte ein Erfolgsautor nicht besser schreiben können. Rekordkulisse, ein Gegner, der den Anlass zu würdigen wusste und eine Leistung, die dem Anlass entsprach. 16:0 Punkte und ein eindrucksvoller Score von 317:17 sind klarer Ausdruck der Überlegenheit der Wölfe, die ihren Erfolgsweg nun in der Oberliga fortsetzen werden. "Mit dem Ziel, auch dort im Vorderfeld der Tabelle zu landen", gibt Phil Gamble schon mal die Marschroute für 2023 raus. "Ich bin hier angetreten, um irgendwann wieder in die Bundesliga zurückzukehren!" Dort, wo er mit den Hildesheim Invaders vor genau drei Jahren in den Playoffs um die Deutsche Meisterschaft stand. "Bis dahin muss unsere in allen Bereichen positive Entwicklung so wie jetzt weitergehen. Und das stets mit der für uns selbstverständlichen Bodenhaftung."

Nun sei es aber an der Zeit, zu feiern, anschließend dann den Blick auf die beiden noch ausstehenden Gastspiele in Herne (am Sonntag) und Recklinghausen (am 1. Oktober) zu richten.

Und beim Feiern, da haben die DJK-Footballer schon jetzt Bundesligaformat. Nach dem erfolgreichen Champions-Game breiteten sie zunächst ein langes Banner mit der Aufschrift "Danke für Eure Unterstützung" aus, mit dem sich die Mannschaft bei ihren tollen Fans bedankte. Anschließend genossen die Wolves das Bad in der Menge – zunächst durch ein Spalier der Briloner Footballer laufend, dann sich mit den Anhängern abklatschend und schließlich in engem Kontakt mit den Fans den ersten Teil der Meisterfeier noch im Weserstadion bei Freibier feiernd. Der zweite Teil der "Home-Season-Celebration" stieg dann am Abend in der "Musikbox".

Das Spiel ist schnell erklärt: Ein Lauf-Touchdown von Quarterback Mattis Willuhn, ein gelungener Pass auf Lars Weiß, ein missglückter Snap der Gäste, den Leif Weiß in der Endzone aufnahm und zwei energische Läufe von Tobias Pauls und Sven-Philipp Niermeier sorgten, gepaart mit erfolgreichen PAT‘s (Points after Touchdown) von Tobi Pauls, bereits im ersten Viertel für eine ungefährdete 28:0-Führung, die im zweiten Quarter durch weitere Touchdowns von Pauls und Lars Weiß nebst Extrapunkten zum 42:0-Pausenstand ausgebaut wurde.

Danach nahmen die Wölfe mehrere Füße vom Gas. Auch, weil man dem Gast aus Brilon mit sehr viel Respekt begegnete. Denn die personell arg angeschlagenen "Holzfäller" hatten das Champions-Game trotz aller Probleme überhaupt erst möglich gemacht. "Wir haben im Vorfeld gesagt, dass wir antreten werden. Und dann stehen wir auch zu unserem Wort", so Brilons Offensive-Coordinator Sascha Heitfeld. Und der war nach Spielschluss trotz der klaren Niederlage zufrieden. "Minden ist die mit Abstand beste Mannschaft in dieser Klasse und völlig zurecht Meister geworden. Wir wollten dazu beitragen, dass die Wolves ihren Titel daheim feiern konnten. Das ist uns ja auch gelungen. Und auch wir haben die tolle Atmosphäre genossen."

Andere Teams hätten möglicherweise nicht so reagiert. Das wussten die Mindener Fans genau. Sie spendeten den Lumberjacks den verdienten Applaus. "Viel Anerkennung, die dem Team auch zusteht", so Sportdirektor Volker Krusche. "Ich ziehe den Hut vor einem solchen Gegner. Er hat uns dieses Erlebnis überhaupt erst möglich gemacht."

Nach der Pause und einer kräftigen Regendusche war bereits alles aufs Feiern ausgerichtet. Durch einen Touchdown von Daniel Olfert und ein 43-Yard-Field-Goal von Tobias Pauls hieß es am Ende 51:0. Doch das war längst zweitrangig. Das gemeinsame Fest mit den Fans stand bevor. Und das in Meister-Shirts mit der passenden Aufschrift "dominate"!

Minden Wolves - 19.09.2022

Lars Weiß auf dem Weg zu seinem ersten Touchdown gegen die Brilon Lumberjacks. Am Ende steht der zweite Meistertitel in Folge.

Lars Weiß auf dem Weg zu seinem ersten Touchdown gegen die Brilon Lumberjacks. Am Ende steht der zweite Meistertitel in Folge. (© Minden Wolves)

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