Eine bessere Trainingseinheit

Mühelos durch die Abwehrreihen: Dwaye Milton sorgte zu Beginn der Partie für vier Touchdowns hintereinander.Angst haben die Frankfurt Pirates bei den Ingolstadt Dukes nicht verbreitet, aber viele Sympathien gewonnen. Und zwar deshalb, weil sie die über 300 Kilometer lange Fahrt auf sich genommen haben, um sich schließlich beim Tabellenführer mit 69:0 demütigen zu lassen. Fast das gesamte Spiel bestritten die Piraten mit elf Mann, da nur vier jedoch nur ganz selten eingesetzte Auswechselspieler am Spielfeldrand standen.

"Man muss es ihnen hoch anrechnen, dass sie mit einer solchen Rumpftruppe zum Tabellenführer gefahren sind, das hätten die meisten Teams sicher nicht gemacht. Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Mannschaft mit so wenigen Spielern angetreten ist", zollte nicht nur Dukes-Head-Coach Eugen Haaf dem Gegner Respekt. Auch die rund 700 Zuschauer bedachten den Gegner nach dem Spiel mit langanhaltendem Beifall.

Den ersten First Down schafften die Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Ruben Saint-Jean, auch nur annähernd in die Nähe der Endzone der Dukes kamen sie zu keiner Phase des Spiels. Auch nicht, als bei den Gastgebern fast nur noch Backups auf dem Feld standen. "Es war wichtig, dass sich heute keiner unserer Starter verletzt hat", zog Haaf wenigstens ein positives Fazit aus einer mehr als einseitigen Partie, die für die Dukes bestenfalls als bessere Trainingseinheit durchging.

Gleich zu Beginn machten die Dukes den Unterschied deutlich, denn allein Dwayne Milton ließ seine Gegenspieler wie Slalomstanden stehen und lief gleich viermal hintereinander in die Endzone. Gabe Boccella, der nach langer Verletzungspause ein kurzes Comeback gab, erhöhte auf 34:0, danach kam die Zeit für die Backups. Zweimal Torsten Moser, Nikos Liatos, Migel Vega und Kevin Evert, der schon zu Beginn des zweiten Viertels Stamm-Quarterback Luis Wittmann ablöste, schraubten das Ergebnis schließlich noch auf 69:0. Und damit waren die Frankfurter noch gut bedient.


Elmer Ihm - 14.08.2022

Mühelos durch die Abwehrreihen: Dwaye Milton sorgte zu Beginn der Partie für vier Touchdowns hintereinander.

Mühelos durch die Abwehrreihen: Dwaye Milton sorgte zu Beginn der Partie für vier Touchdowns hintereinander. (© Ralf Lüger)

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