Ein neuer Rückschlag

Eigentlich hätte James Washington im AT&T Stadium auflaufen sollen, wo er 2018 gedrafted worden war. Das wird sich jetzt verzögernDie Dallas Cowboys müssen in einer sowieso nicht unbedingt optimistisch stimmenden Offseason einen neuen Rückschlag hinnehmen: Neuzugang James Washington verletzte sich im Camp und wird wohl mindestens den Saisonstart verpassen müssen.

Er kam bei einem Laufduell mit Cornerback Trevon Diggs unglücklich auf und humpelte anschließend vom Platz. Eine MRI-Untersuchung bestätigte den Verdacht eines Bruchs im rechten Fuß.

Die Cowboys treten in sechs Wochen zum Saisonstart gegen die Tampa Bay Buccaneers an, die Prognose für eine Genesung des Wide Receivers umfasst einen Zeitrahmen von 6-10 Wochen. Somit sind auch das Heimspiel gegen den amtierenden AFC Champion Cincinnati Bengals, die Partie bei den New York Giants und das Heimspiel gegen die Washington Commanders möglicherweise von einem Ausfall des Passfängers betroffen.

Wie zumeist in den letzten Jahren, so hatten die Dallas Cowboys auch 2022 erst in der zweiten Welle der Free Agency zugeschlagen: Mit Defensive End Dante Fowler und Wide Receiver James Washington wurden gleich zwei neue Spieler an einem Tag, dem 18. März, verkündet.

Der 25jährige Washington spielte am College bei den Oklahoma State Cowboys, bevor ihn die Pittsburgh Steelers 2018 – im AT & T Stadium in Dallas – in der zweiten Runde mit Pick #60 drafteten.

Dort hatte man große Pläne für den Fred Biletnikoff Preisträger, also den besten College Wide Receiver, des Jahres 2017. Die konnte er bisher in der NFL jedoch nicht umsetzen: Insgesamt lief er vier Jahre für die Steelers auf, die man insgesamt als relativ enttäuschend zusammenfassen kann. Seine Bestmarke an erfangenen Yards mit 735 im Jahr 2019 ist absolut in Ordnung, aber auch mit weitem Abstand die beste aus diesen vier Jahren. In den übrigen drei Saisons kam er nicht ein Mal über 400 Yards. Insgesamt konnte er elf Touchdowns in diesen vier Jahren sammeln.

Man muss sich nicht weit aus dem Fenster lehnen, um zu prophezeien, dass er Amari Cooper nicht ersetzen kann. Allerdings war er wohl auch eher als Ersatz für den nach Miami abgewanderten Cedrick Wilson eingeplant. Für die Amari Cooper-Stelle wollte man sich eher im Draft umsehen, aber ob Drittrundenpick Jalen Tolbert, der bei South Alabama am College gespielt hatte, diese riesigen Fußstapfen gleich im ersten Jahr ausfüllen kann, ist auch mehr als zweifelhaft.

Allerdings hatte Jerry Jones beide – Washington und Tolbert – erst vergangenen Samstag noch gelobt und als Grund angeführt, warum ihm nach dem Abgang von Amari Cooper und Cedrick Wilson nicht bange ist.

Womöglich ändert sich dies nun.





Carsten Keller - 02.08.2022

Eigentlich hätte James Washington im AT&T Stadium auflaufen sollen, wo er 2018 gedrafted worden war. Das wird sich jetzt verzögern

Eigentlich hätte James Washington im AT&T Stadium auflaufen sollen, wo er 2018 gedrafted worden war. Das wird sich jetzt verzögern (© Carsten Keller)

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