Viel Bewegung bei den Bears

Ähnlich unzufrieden wie vor seinem Draft schaut Roquan Smith wohl auch jetzt angesichts der stockenden VerhandlungenDie Chicago Bears sorgen aktuell täglich für Schlagzeilen: Gestern war es die Verpflichtung von Offensive Liner Michael Schofield (siehe gesonderter Artikel), dann wurden neue (Aus-)Baupläne für ihr Stadion bekannt, Linebacker Roquan Smith will das Trainingscamp schwänzen, Robert Quinn dort doch auftauchen und zu guter Letzt kommt mit Riley Reiff ein weiterer erfahrener Offensive Liner.

Riley Reiff war einer der noch am höchsten gehandelten Free Agents, die noch keinen neuen Vertrag erhalten hatten. Den bekommt er nun bei den Bears, wo er wohl als Left Tackle auflaufen soll: Sein Ein-Jahres-Vertrag ist laut Adam Schefter / ESPN mit 10 Millionen Dollar dotiert.

Riley Reiff wurde nach seiner Zeit am College bei den Iowa Hawkeyes 2012 in der ersten Runde (mit Pick #23) von den Detroit Lions gedrafted. Nach seiner guten Rookiesaison, wo er jedoch noch nicht als Left Tackle agierte, startete er die Saison 2013 als Nachfolger von Jeff Backus auf dieser Position – und zwar dann alle 16 Partien. In Detroit blieb er fünf Jahre bei 77 Spielen und davon 69 Starts.

Es folgten vier Jahre bei den Vikings (58 Spiele / Starts), ebenfalls als Left Tackle und im Vorjahr 12 Spiele / Starts als Right Tackle der Cincinnati Bengals, wo er jedoch Mitte Dezember auf die Injured Reserve Liste musste. In Chicago ist er jedoch wieder als Left Tackle vorgesehen.

Im Camp dürfte er dabei auf Pass Rusher Robert Quinn treffen, der am Dienstag eingetroffen ist; das verpflichtende Minicamp im Juni hatte er noch ausgelassen. Eigentlich besitzt Quinn noch zwei Jahre Vertrag, aber mit 18.5 Sacks 2021 und einem Grundgehalt von 12,8 Millionen fühlt er sich anscheinend unterbezahlt.

Nicht ins Camp will Linebacker Roquan Smith: Der wurde 2018 von den Bears in der ersten Runde gedrafted und galt als einer der sichersten Picks im damaligen Draft. Die Erwartungen hat er erfüllt, aber auch er hätte gern einen neuen Vertrag; Erwartungshaltung und Angebot liegen aber offensichtlich noch zu weit auseinander.

Zudem scheint Bewegung in die Stadionbemühungen der Bears zu kommen: Die Bürgermeisterin Chicagos, Lori Lightfoot, präsentierte gleich mehrere Optionen, um einen drohenden Umzug der Bears in ein benachbartes County zu verhinden. Zum Beispiel soll das Soldier Field ein hängendes Dach bekommen, die Sitzplatzkapazität von 61.500 auf 70.000 Plätze ausgebaut werden und einiges mehr.

Angesichts von geschätzten Baukosten in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar, von denen sie nicht transparent darstellen konnte, wie das Geld auch nur annähernd aufgebracht werden soll, sollte man sich jedoch nicht zu viele Hoffnungen machen, dass eine zeitnahe Realisierung erfolgen könnte.

Die Bears machten nämlich erneut klar, dass der Kauf einer ehemaligen Rennstrecke für gut 197 Millionen Dollar in Arlington für sie die vertraglich einzig mögliche Variante ist.






Carsten Keller - 26.07.2022

Ähnlich unzufrieden wie vor seinem Draft schaut Roquan Smith wohl auch jetzt angesichts der stockenden Verhandlungen

Ähnlich unzufrieden wie vor seinem Draft schaut Roquan Smith wohl auch jetzt angesichts der stockenden Verhandlungen (© Carsten Keller)

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