Am vergangenen Sonntag trafen die Luzern Lions auf die bis jetzt noch sieglosen Cardinals aus Fribourg. Bei brütender Hitze bewegte die Luzerner Offensive den Ball bereits von Beginn weg gut über das Feld. Mit Clark Evans stand ein Coach mit enormer Footballerfahrung an der Cardinals-Sideline, der sein Team sehr gut auf die Lions-Offense eingestellt hatte. Zu Punkten reichte es den Lions im ersten Viertel nicht, auch weil ein Field Goal-Versuch daneben ging.
Ohne Anzeichen von Verunsicherung spielten die Luzerner aber souverän weiter. Die hartnäckig auftretende Lions-Defense konnte eine Interception bis kurz vor die gegnerische Endzone zurücktragen. Die Offense um Quarterback Kevin Defatsch konnte diese optimale Feldposition zum ersten Touchdown verwerten. Mit dem gelungenen Extra Point stand zur Pause eine 7:0-Führung auf dem Scoreboard.
Auch nach der Pause blieb das Spiel harzig und beide Defensivreihen blieben standhaft. Wendepunkt der Partie war dann aber ein Trickplay der Luzerner mit einem Pass über das halbe Feld auf Nico Helfenstein. Dieses Momentum konnte mitgenommen und mit vielen kurzen Läufen schliesslich in einen Touchdown verwandelt werden. Gleich im anschliessenden Drive der Cardinals sorgte die Luzerner Defensive für die Vorentscheidung: Defensive End Nathan Tompsett gelang es, den Cardinals-Punt zu blocken und sicherte den Ball in der Endzone für einen weiteren Touchdown. Damit war das Spiel endgültig entschieden und die Lions durften sich über einen 21:0-Sieg freuen.
Die einmal mehr starke Leistung der Defensive und ein immer besser in Fahrt kommendes Luzerner Angriffsspiel machen Hoffnung für den Rest der Saison. Das Finalspiel bleibt somit weiterhin in Reichweite für die Lions.
Wittig - 17.05.2022

Touchdown Luzern Lions (© LL/Simon Hafen)
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