Traumhochzeit perfekt

Die von beiden Seiten lange herbeigesehnte UnterschriftEs hat eine ganze Weile gedauert, aber jetzt ist es dann doch endlich soweit: Der "Honey Badger", Safety Tyrann Mathieu, unterschrieb bei seiner Wunschfranchise New Orleans für offiziell drei Jahre.

Tyrann Mathieu wurde 2013 nach seiner Zeit am College bei den LSU Tigers von den Arizona Cardinals zu Beginn der dritten Runde (mit Pick 69) gedraftet. Im Vorfeld war wenig so glatt wie üblich gelaufen: LSU Head Coach Les Miles hatte ihn aufgrund Verstößen gegen die teaminnternen Regeln – vermutlich in Verbindung mit Drogenverstößen - 2012 aus dem Team geworfen und er setzte daraufhin das komplette Jahr aus und nahm an einer Drogentherapie teil.

Rein vom Talent her zählte er zu den besten Cornerbacks der Draftklasse 2013, aber aufgrund der Eskapaden abseits des Spielfelds wurde er hinter Dee Milliner (Jets), DJ Hayden (Raiders), Desmond Trufant (Falcons), Xavier Rhodes (Vikings), Darius Slay (Lions), Johnthan Banks (Buccaneers), David Amerson (Washington), Jamar Taylor (Dolphins), Robert Alford (Falcons), Dwayne Gratz (Jaguars) und Leon McFadden (Browns) letztendlich erst als zwölfter Cornerback gezogen.

Sein neuer Head Coach Bruce Arians erklärte damals, dass der "Honey Badger" – sein Spitzname aus Collegetagen, der übersetzt ungefähr Honigdachs lautet - jedoch nicht Slot Cornerback, sondern als Safety spielen wird. Aber auch Safeties wurden bereits fünf vor ihm gedraftet.

Bei den Cardinals entwickelte er sich – entgegen der Prognose vieler Experten – zum Musterschüler und wurde gleich in seiner Rookiesaison in das prestigeträchtige First All-Pro Team gewählt.

Es folgte 2016 eine Vertragsverlängerung um offiziell fünf Jahre und 62.5 Millionen Dollar, von denen 21,25 Millionen auch garantiert waren. Allerdings war nach zwei Jahren bereits Schluss in Arizona, als er sich weigerte, eine Gehaltskürzung zu akzeptieren.

Es folgten Stationen bei den Houston Texans (2018) und Kansas City Chiefs (2019-2021). Insgesamt lief er bislang in 129 Partien auf, startete 120 davon, holte 26 Interceptions, drei Touchdowns, erzwang vier Fumbles und sammelte 610 Tackles.

Nach seinem Ende in Kansas City hatte er kaum einen Hehl daraus gemacht, dass er die Saints favoisieren würde. Bei seinem einzigen Teambesuch (es gab noch ein Videogespräch mit den Eagles) konnte man sich zunächst nicht einigen. Jetzt kam doch der wohl von beiden Seiten ersehnte Vertrag zustande: Er unterschrieb für drei Jahre und offiziell 33 Millionen (die er sicher auch nicht ganz erhalten wird), davon 18 Millionen garantiert.


Carsten Keller - 05.05.2022

Die von beiden Seiten lange herbeigesehnte Unterschrift

Die von beiden Seiten lange herbeigesehnte Unterschrift (© New Orleans Saints)

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