Frontiers wieder die Nummer eins

Das dominierende Team der letzten Jahre im japanischen Football ist nach einem Jahr Titelabstinenz wieder die Nummer eins. Die Fujitsu Frontiers schlugen im Rice Bowl in Tokio Panasonic Impulse mit 24:18 und holten damit ihre sechste japanische Meisterschaft und die fünfte innerhalb der letzten sechs Spielzeiten. Die Entscheidung fiel im vierten Viertel, in dem die Frontiers mit zehn Punkten den Vier-Punkte-Rückstand nach dem dritten Viertel aufholten. Die Matchwinner waren QB Tsubasa Takagi, der für alle drei Touchdowns verantwortlich war, und RB Trashaun Nixon, der mit 147 Yards fast die Hälfte der gesamten Yards seiner Mannschaft holte.

Impulse, das zuvor alle Spiele gewonnen hatte, auch das Punktspiel gegen die Frontiers am 13. November (26:20), wurde letztlich zum Verhängnis, dass man zwei gute Möglichkeiten, Punkte zu erzielen, ausgelassen hatte. Zu Beginn endete der erste Ballbesitz der Partie nach Erreichen von Fujitsus 15-Yard-Linie mit einem erfolglosen Field-Goal-Versuch aus nur 32 Yards Entfernung, und im vierten Viertel erreichte man im Gegenzug nach Fujitsus Touchdown zum 21:18 in neun Spielzügen die 6-Yard-Linie der Frontiers, ehe RB Victor Jamal Mitchell bei einem Lauf den Ball verlor und die Frontiers diesen in der eigenen Endzone zum Touchback sicherten. Impulse kam in den verbliebenen knapp acht Minuten noch dreimal in Ballbesitz, aber der erste dieser drei Angriffe endete nach drei erfolglosen Pässen mit einem Punt, der zweite mit einem erfolglosen Lauf von Mitchell im vierten Versuch an der eigenen 41-Yard-Linie und der dritte schließlich nach Erreichen von Fujitsus 25-Yard-Linie mit einem erfolglosen Pass bei einem vierten Versuch 25 Sekunden vor Spielende.

Impulse war trotz des erwähnten Fehlschusses und einer Interception im ersten Viertel in der Anfangsphase des zweiten Viertels mit 3:0 in Führung gegangen. Die Frontiers, deren Offensive im ersten Viertel weitgehend abgemeldet worden war (nur 38 Yards Raumgewinn), antwortete aber prompt. Nach einem 56-Yard-Pass von QB Tsubasa Takagi auf WR Riki Matsui bis an Panasonics 19-Yard-Linie im ersten Spielzug des folgenden Angriffs ging man sechs Spielzüge später mit einem 2-Yard-Lauf von Takagi mit 7:3 in Führung. Und nach einem Punt von Impulse legten die Frontiers beim nächsten Angriff mit einem 11-Yard-Touchdown-Pass von Takagi auf Matsui zum 14:3 nach. Erneut legte dabei ein langer Pass von Takagi auf Matsui, dieses Mal 37 Yards bis an Panasonics 29-Yard-Linie im zweiten Spielzug, den Grundstein. Impulse kam aber im Gegenzug schnell auf 11:14 heran. Nach einem 5-Yard-Raumverlust im ersten Spielzug brachten zwei Pässe von QB Anthony Lawrence auf WR Leonsha Fields (46 und 13 Yards) sowie ein weiterer auf Mitchell (13 Yards) Impulse bis an die 7-Yard-Linie. Es folgte ein 7-Yard-Touchdown-Pass von Lawrence auf Fields plus ein Pass von Lawrence auf WR Takato Kido zur Two-Point Conversion.

Im dritten Viertel ging Impulse mit seinem ersten Angriff der zweiten Halbzeit (12 Spielzüge, 87 Yards) mit 18:14 in Führung (6-Yard-Pass von Lawrence auf Kido). Die Führung hielt aber nur wenige Minuten. Die Frontiers konterten mit einem langen Angriff (13 Spielzüge, 69 Yards), den sie in der zweiten Minute des vierten Viertels mit dem Touchdown zum 21:18 abschlossen (2-Yard-Lauf von Takagi). Beim zweiten Angriff nach dem erwähnten Fumble von Impulse gelang den Frontiers noch ein Field Goal zum 24:18, vorbereitet durch einen 50-Yard-Lauf von Trashaun Nixon bis an Panasonics 21-Yard-Linie im zweiten Spielzug.

Hoch - 09.01.2022

Leser-Bewertung dieses Beitrags:

zur mobilen Ansichtmehr News Fujitsu Frontiersmehr News Panasonic ImpulseSpielplan/Tabellen Fujitsu FrontiersSpielplan/Tabellen Panasonic Impulse
Fujitsu Frontiers
Deutschland
Europa
Schwäbisch Hall Unicorns im Porträt
Erstmals international, erstmals HalbfinaleÜberraschend deutlich schlugen sich die Schwäbisch Hall Unicorns während ihres Premierenauftrittes im europäischen EFAF Cup 2005. Mit der Erwartung auf nur mäßige Siegchancen waren die Haller im Hagenbachstadion in das Vorrundenspiel gegen die Danube Dragons aus Klosterneuburg gegangen. Am Ende war die Freude groß darüber, dass man die österreichischen Gäste überraschend deutlich mit 58:28 besiegen und sich damit für das Halbfinale im EFAF Cup qualifizieren konnte. Dort stießen die Haller auf Marburg. Vor 890 Zuschauern im...alles lesen
RegistrierenKennwort vergessen?

Login:

Kennwort:

dauerhaft: