Arkansas ist nach dem 20:10-Sieg gegen Texas A & M, dem zweiten Erfolg gegen ein Top-25-Team nach dem Sieg gegen Texas zwei Wochen zuvor, fraglos die größte positive Überraschung dieser Saison, und auch wenn die kommenden drei Spiele bei Georgia, bei Mississippi und gegen Auburn eine noch größere Herausforderung sind und später noch Spiele bei Alabama und LSU auf dem Programm stehen, ist das beste Abschneiden seit 2011 (damals 11-2) ein realistisches Szenario. Das Team, das zuletzt vier "Losing Seasons" in Folge durchgemacht hatte, ist im zweiten Jahr unter der Führung von Head Coach Sam Pittman in der Defensive deutlich stabiler und in der Offensive explosiver als in den letzten Spielzeiten - und das bekam auch Texas A & M am Samstag zu spüren. Die Partie gegen die Aggies verlief nach dem gleichen Muster wie das Spiel gegen Texas. Man legte erneut eine frühe klare Führung vor und verteidigte diese anschließend mit einer starken Leistung der Abwehr und seinem erfolgreichen Laufspiel.
Den Grundstein zum Erfolg legten zwei spektakuläre "Big Plays" der Offense, zunächst ein Pass von QB K.J. Jefferson auf WR Treylon Burks, den dieser an der 40-Yard-Linie fing und mit einem 85-Yard-Touchdown zum 10:0 abschloss, und gut dreieinhalb Minuten später ein 48-Yard-Touchdown von RB AJ Green nach kurzem Pass von Jefferson zum 17:0. Trotz dieser beiden Szenen war der Schlüssel zum Erfolg die Leistung der Abwehr. So sah es auch Pittman. "Letztlich hieß es unsere Abwehr gegen ihre Abwehr und wessen Angriff mehr Punkte erzielen kann. Glücklicherweise waren wir das", sagte er zum Auftritt seines Teams. Entscheidend war auch in diesem Spiel, dass die Abwehr der Razorbacks, anders als in der letzten Saison, in der Lage ist, konstant Druck auf den gegnerischen Quarterback zu machen und so viele Spielzüge des Gegners schon im Ansatz zu zerstören. Das ist vor allem das Verdienst von DE Tre Williams, einem Neuzugang, der in diesem Jahr als so genannter "Graduate Transfer" von Missouri zu Arkansas gewechselt war. Pittman bezeichnete Williams später als die "big difference" in diesem Spiel, lobte aber auch die gesamte Abwehr. "Sie hatten diesen einen langen Lauf, aber darüber hinaus spielte unsere Abwehr herausragend", so Pittman.
Die Folge war, dass die meisten Angriffe von Texas A & M nach nur wenigen Spielzügen wieder beendet waren und die Offensive der Aggies vor allem in Third-Down-Situationen immer wieder scheiterte - im Übrigen auch das eine Parallele zu Arkansas’ Sieg gegen Texas. Trotzdem kam Texas A & M Mitte des dritten Viertels bis auf 10:17 heran, mit Hilfe eines 67-Yard-Sprints durch die Mitte von RB Isaiah Spiller. Zu einem Kippen des Spiels kam es aber nicht. Der nächste Angriff der Aggies endete nach nur fünf Spielzügen für 14 Yards mit einem Punt, der übernächste im zweiten Spielzug mit einer Interception an ihrer 48-Yard-Linie. Nach diesem einzigen Ballverlust der Partie baute Arkansas seine Fürung neun Spielzüge später auf zehn Punkte aus. Danach kam Texas A & M zwar noch zweimal in Ballbesitz, holte aber in sieben Spielzügen nur vier Yards und kam nicht über die eigene 42-Yard-Linie hinaus.
Hoch - 28.09.2021
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Spiele Texas A&M Aggies
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44
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22
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10
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31
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9
12.10.
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34
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17
18.10.
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42
:
45
26.10.
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25
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08.11.
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15.11.
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