Vergangenes Wochenende waren wieder beide Mannschaften der Pforzheim Wilddogs im Einsatz. Die erste Mannschaft war am Samstag in der Regionalliga in Karlsruhe zu Gast und konnte sich in einem spannenden Match eggen die KIT SC Engineers mit 24:17 durchsetzen. Am Sonntag begrüßte dann die zweite Garde, die Esslingen Raccoons auf dem Riebergle in Pforzheim. Hier trennte man sich mit einem 10:0.
Bei leichtem Regen machten sich die Pforzheimer auf den Weg zu den Engineers. Nach dem doch eher unglücklichen Unentschieden aus dem letzten Spiel sollte diesmal deutlich mehr drin sein. "Wir haben das Weinheim Spiel Stück für Stück in beiden Mannschaftsteilen ausgewertet und die Woche für Feinabstimmung genutzt. Ich sehe uns vor der Partie gut vorbereitet", war sich Head Coach Michael Lang sicher.
Das Spiel begann auch gleich sehr gut aus Wilddogs-Sicht. Der Münzwurf wurde gewonnen und nach dem Motto "The Winner takes the Ball" hat die Offense der Wilddogs begonnen. Der erste Drive unter Quarterback AJ Mintz kam gut in Fahrt, doch bis in die Endzone schaffte man es Leider nicht. Ein Field-Goal durch Kicker Marvin Loth sorgte für die 3:0-Führung. Doch Die Engineers blieben dran, die Wilddogs Defense hielt dagegen und auch die Gastgeber mussten sich mit einem Field Goal begnügen, 3:3 am Ende des ersten Spielviertels.
Im zweiten Viertel drehte die Offense der Wilddogs nun auf. Die Defense vereitelte jeden Vorwärtsversuch der Gastgeber im Keim und brachte die Offense immer wieder in guter Feldposition in Ballbesitz. Die wusste diesen Vorteil zu nutzen und scorte zweimal in Folge.
Nach der Pause war dann allerdings der Wurm drin. Im dritten Spielviertel konnte keines der Teams so richtig Boden gut machen, was zu keiner Veränderung des Spielstandes führte. Im letzten Viertel kippte das Momentum zunächst auf Seite der Engineers. Ein Big Play brachte die Gastgeber in Schwung und sorgte für den Anschluss-Touchdown. Doch Dominik Pfitzenmeier fing einen Pass kurz vor der Endzone und mit einer schnellen Drehung war auch auf Pforzheimer Seite der Abstand wieder hergestellt.
Karlsruhe blieb am Drücker. Es wurde nochmals schnell gepunktet, 17:24 stand es jetzt auf der Anzeigetafle, doch auch noch einige Minuten zu spielen. Die Engineers versuchten sich an einem On-Side-Kick, doch der misslang. Dennoch konnte die Defense der Gastgeber die Wilddogs-Offense stoppen. Mit noch etwas mehr als einer Minute Rest auf der Uhr kam das KIT nochmal in Ballbesitz. Jetzt war nochmal fiebern mit der Wilddogs-Defense angesagt, doch diese hielt dem Druck stand. Die letzten Spielsekunden konnte Quarterback AJ Mintz so entspannt abknien.
"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und die Offense kommt von Spiel zu Spiel immer besser in Bewegung. Wir sind auf einem guten Weg. Jetzt haben wir erstmal zwei Wochen Zeit, um hier etwas feiner an den Abstimmungen zu arbeiten, bevor es gegen die Stuttgart Silver Arrows geht", analysiert Lang die Situation.
Gohlke - 30.08.2021
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