Die Cologne Centurions hatten am Wochenende die Leipzig Kings zu Gast, aber nicht im gewohnten Kölner Südstadion. Da die Stadt Köln keine entsprechende Spielstätte zur Verfügung stellen konnte und die Kölner auch in näheren und weiteren Umfeld kein passendes Stadion finden konnten, ging es nun in den Sportpark Müngrsdorf. Aber nicht in das RheinEnergieStadion, sondern in die daneben liegende Ostkampfbahn, dem Trainingsgelände der Centurions aus der NFLE.
Und so waren es nicht, wie bisher gewohnt, über 2.000 Zuschauer, die die Kölner anfeuerten, sondern nur ein paar Hundert waren zugelassen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch gab. Und zur Freude der Kölner Fans lagen die Gastgeber schon nach einr Minute mit 7:0 in Führung da die Kings direkt fumbelten und so den Centurions das Ei an der eignen 26-Yard-Linie übergaben.Doch die Führung hielt nicht lange. Antony Dablé sicherte den Pass von Spielmacher Michael birdsong zum 7:7-Ausgleich und kurze Zeit später erhöhte Leipzig auf 13:7.
Zwar konnten die Kölner Verteidigung noch einen Safety erzielen, aber dann wurden erst einmal die Seiten gewechselt. Und die Centurions konnten noch einmal in Führung gehen. Ihr Star-Running-Back Madre London lief zum 16:13. Aber das war es dann für die Kölner. Denn noch vor der Halbzeitpause ging Leipzig 20:16 in Führung. Und diese gaben sie auch bis Spiellende nicht mehr ab.
Denn im dritten Viertel konnte sich letztendlich nur ein Team in Szene setzen und zwar die Gäste aus Leipzig. Zwei Touchdowns brachten die 34:16-Führung. Auch wenn die Centurions nach einem weiteren Kings-Touchdown mit anschließender Two-Point-Conversion es diesen gleichtaten und auch acht Punkte produzierten, änderte dies nicht am 42:24-Sieg de Leipzig Kings.
Die Centurions sind nach wie vor auf dem zweiten Playoff-Platz und haben noch zwei Spiele. Sie brauchen einen Sieg, entweder aus dem Heimspiel nächste Woche gegen das Liga-Schusslicht Stuttgart Surge oder dem letzten regulären Spiel bei der starken Frankfurt Galaxy. Dann hätten sie sicher die Playoffs erreicht und müssten bei den Hamburg Sea Devils antreten. Doch erst einmal ein Spiel nach dem Anderen.
Tillmann - 24.08.2021
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