Pirates gehen in Straubing unter

Pirates Head Coach Keith Williams wartet weiter auf den ersten Sieg seiner MannschaftDie Rückrunde in der GFL 2 begann für die Frankfurt Pirates wie die Hinrunde mit einem Spiel gegen einen potenziellen Aufstiegskandidaten und erneut setzte es für die Mannschaft aus der Mainmetropole eine herbe Niederlage. Diesmal verloren sie mit 8:60 bei den Straubing Spiders und waren dabei in allen Belangen unterlegen.

Die Pirates hatten zuerst das Angriffsrecht, mussten aber punten, nachdem sie in drei Versuchen keinen Raumgewinn erzielen konnten. Straubing machte es deutlich besser und zeigte früh seine offensiven Qualitäten. Vier Spielzüge dauerte der erste Drive des Tabellenführer, dann machten die Gastgeber den ersten Touchdown. Der einzige Versuch des Nachmittags einen PAT zu kicken, wurde geblockt.

Frankfurt zweiter Drive brachte diesmal drei Yards, was erneut zu keinem neuen First Down reichte und so mussten die Gäste erneut punten. Straubing machte es erneut besser, wobei die Abwehr der Pirates es den Gastgeber sehr leicht machte. Dieser zweite Drive ein Spiegelbild des ersten. Kurze Screens brachte einige Yards after Catch, eine dummes persönliches Foul der Abwehr half kräftig mit und Straubing machte den zweiten Touchdown. Diesmal versuchten die Niederbayern es mit der Two Point Conversion, die ebenfalls funktionierte und früh stand es 14:0, ohne dass die Hessen ein First Down geschafft hatten.

Der nächste Drive der Pirates, bei denen Moritz Schmidt erneut Quarterback spielte, zeigte dann ein erstes Lebenszeichen. Bis spät in das vierte Viertel hinein verzichtete Frankfurt auf Laufspiel und vertraute seinen Receivern. Der Drive bei Pirates hatte dabei zwei Schlüsselszenen. Bei viertem Versuch und 5 Yards zu gehen, blieb die Offense auf dem Feld und machte das neue First Down dank eines schnellen Pass und mehr als 25 Yards after Catch. Kurz danach fand Schmidt Geoffrey Green in der Endzone, der in Doppeldeckung mit einer Hand den Ball aus der Luft fischte. Die anschließende Two Point Conversion fing Bo Lockl sicher.

Alle Gedanken an ein Comeback oder ein spannendes Spiel wurde schnell wieder verdrängt. Zu dominant und selbstbewußt spielte die Offense der Spiders. Dabei erzwangen die Pirates einen vierten Versuch, wo ein Offside in der D-Line im Anschluss ein neues First Down brachte. Nur einen Spielzug später der nächste Touchdown zum 8:22 aus Sicht der Gäste.

Die Offensive der Gäste konnte ihren Drive nicht bestätigen und musste punten, während bei den Niederbayern alles zu funktionieren schien. Auch ihr vierter Drive endete mit einem Touchdown und Two Point Conversion.

Der letzte Drive Framkfurts kurz vor der Pause endete mit einer Interception, die im Anschluss in die Endzone getragen wurde. Allerdings verhinderte ein Foul die Punkte. Die Spiders nutzten das Geschenk nicht aus, zwar konnte auch ein first and 20 nicht einen neuen ersten Versuch verhindern, aber der Pass in die Endzone wurde abgefangen und so ging es mit 8:30 in die Pause.

Falls es unter den Zuschauern jemanden gab, der auf ein Comeback der Gäste hoffte, wurde schnell enttäuscht. Zwar versuchten die Gäste mit einen Onside Kick Straubing zu überraschen, aber wie alles weitere was die Pirates versuchten, klappte auch dies nicht. Die Spiders nutzten diese gute Feldposition aus und scorten nur zwei Spielzüge später.

Frankfurt setzte in der Folge auf die Connection Schmidt zu Green, der fünf Pässe in Folge fangen sollte. Der sechste, der beim vierten Versuch das neue First Down gebracht hätte, rutschte ihm durch die Hände. Straubing wechselte den Quarterback, aber am Gesamtbild änderte sich nichts. Die Abwehr der Pirates konnte den Angriff nicht stoppen. Der Punter der Gastgeber musste nicht einmal auf das Feld, da alle Drives des Aufstiegskandidaten mit einem Touchdown endeten.

Am Ende war es ein ungefährdeter 60:8 Sieg der Spiders gegen die Pirates, die nach dem punktlosen Unentschieden gegen Wiesbaden ungeahnte Abwehrschwächen offenbarten. Gleichzeitig zeigte sich, dass Geoffrey Green allein nicht den Angriff tragen kann. Für Straubing geht es nächste Woche nach Bad Homburg bevor eine Woche später im Spitzenspiel gegen die Kirchdorf Wildcats alle Zweifel an einem möglichen Teilnahme an den Relegationsspielen ausgeräumt werden können. Für die weiter sieglosen Pirates geht es in zwei Wochen nach Wiesbaden.

Stefan Demps - 01.08.2021

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Pirates Head Coach Keith Williams wartet weiter auf den ersten Sieg seiner Mannschaft (© Schüler)

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