Als Karl nach Tennessee ging

Kicker Karl Kremser ist der heutigen Generation von Footballfans nicht unbedingt mehr ein Begriff, doch gegen Ende des sechsten Jahrzehntes des letzten Jahrhunderts gehörte Kremser zu den großen Kickerhoffnungen im College Football und später auch in der NFL.

Karl Kremser wurde am 3. August 1945 in Salzwedel geboren. Seine Eltern stammen aus Litauen und flüchteten vor der Roten Armee in den Westteil von Deutschland. 1952 wanderte die Familie in die USA aus und zog nach Levotown, Pennsylvania. Dort besuchte er die Woodrow Wilson High School und war sportlich als Leichtathlet und Footballer aktiv. An der United States Military Academy studierte er zunächst, wechselte dann aber nach Knoxville, Tennessee. Bei den Vols wurde er als Kicker eingesetzt und sorgte am 19. Oktober 1968 für Furore, als er mithalf Alabama in der SEC mit 10:9 zu schlagen. Sein 54-Yard-Field-Goal im vierten Viertel, das die Entscheidung herbeiführte, wurde sogar von der New York Times auf der ersten Seite erwähnt. 1970 wurde Kremser in der fünften Runde der NFL Draft als 128. Pick von den Miami Dolphins ausgewählt. Allerdings spielte er nur zwei Jahr in der NFL. Das erste Jahr unter Head Coach George Wilson verlief ohne große Höhepunkte und als Wilson durch Don Shula ersetzt wurde, brachte dieser mit Garp Yepremian einen eigenen Kicker mit. Kremser wurde entsprechend während der Saison entlassen. In 15 NFL Spielen kickte er 13 Field Goals und 28 Extrapunkte.

Als Lehrer für Sport und Deutsch erlebte er allerdings noch eine Reihe von Erfolgen. 1977 gewann er mit der Miami Killian High School die Football-Staatsmeisterschaft. Danach gewann er als Coach der Florida International University zweimal die NCAA Division II Football Meisterschaft.

Schlüter - 03.03.2021

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