Ezeala zurück nach Ingolstadt

Christopher Ezeala, 2017 in Diensten der Ingolstadt DukesErster spektakulärer Neuzugang für die Ingolstadt Praetorians: Mit Christopher Ezeala kehrt ein Spieler an die Donau zurück, der zwischenzeitlich Erfahrung in der NFL gesammelt hat und im künftigen Team einer der Superstars sein dürfte. "Er ist mein Schweizer Taschenmesser, weil er so vielseitig einsetzbar ist", schwärmt Eugen Haaf, der Sportliche Leiter und Head Coach der Ingolstädter, von dem Athleten.

Im Jahr 2017 legte der gebürtige Münchner, der seine Karriere in der Jugend der Feldkirchen Lions gestartet hatte und über die München Rangers und Allgäu Comets nach Ingolstadt kam, eine grandiose Saison für die Dukes hin, so dass er auch das Interesse einiger NFL-Klubs geweckt hatte. Dank des NFL Pathway Programs kam er schließlich in den Kader der Baltimore Ravens, wo er 2018 und 2019 sein Glück versuchte. Er schaffte zwar den Sprung in den Kader, aber in den Meisterschaftsspielen wurde er nicht eingesetzt. "Bei den Ravens habe ich nicht ins Offensivsystem gepasst", blickt Ezeala zurück. "Danach hat Corona die Suche nach einem anderen Team erheblich erschwert, weil es insgesamt weniger Angebote gegeben hat, um sich einem so genannten Practice Squad anzuschließen."

So kehrt er jetzt nach über zwei Jahren nach Deutschland zurück, um seinen Beitrag zum Aufbau der neuen European League of Football zu leisten, in der auch die Praetorians spielen werden. Und wie sieht er die neue Liga, die ja den Football in Europa deutlich voranbringen soll? "Das ist auf jeden Fall ein richtiger Schritt", steht er voll hinter den Bemühungen der Verantwortlichen. Welche Rolle er den Praetorians zutraut, darauf will und kann er sich zu einem so frühen Zeitpunkt noch nicht festlegen. Doch eines kündigt er bereits an: "Wir wollen unser bestes Football spielen und Bayern gut vertreten. Und ich möchte vor allem, dass wir auf und neben dem Feld ein Team sind, uns gegenseitig besser machen und das eine oder andere Talent auf den nächsten Schritt vorbereiten."

Und Ezeala hat auch kein Problem darüber zu reden, warum es in den Staaten (noch) nicht geklappt hat. "Es war einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt für mich, aber das hat meiner Motivation nicht geschadet. Aber ich weiß jetzt, woran ich arbeiten muss und worauf dort geschaut wird." Klingt als habe er das Kapitel Amerika noch nicht abgeschlossen. "Die Zeit in den USA war richtig super. Dort bin ich mental und auch physisch gewachsen. Wenn ich jetzt bei den Praetorians durchstarten kann, versuche ich es auf jeden Fall noch einmal. Ich trainiere wie kein Zweiter und werde weiter hart an mir arbeiten. Mein Traum ist noch nicht geplatzt."

Aber bremst ihn die ganze Entwicklung um Corona nicht in seinem Tatendrang, verliert man als Spieler nicht irgendwann die Lust an seinem Sport? Ezeala muss keine Sekunde nachdenken: "Das ist halb so schlimm, es geht jetzt einfach darum, diese neue Liga aufzubauen und Football im deutschen Raum und in ganz Europa voranzubringen." Ihn haben sein Sport und sein US-Aufenthalt auf jeden Fall vorangebracht: "Ich weiß jetzt was ich will im Leben – ich will mich einfach als Mensch weiterentwickeln."

Elmer Ihm - 07.02.2021

Christopher Ezeala, 2017 in Diensten der Ingolstadt Dukes

Christopher Ezeala, 2017 in Diensten der Ingolstadt Dukes (© Miladinovic)

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