Packers marschieren ins Conference Final

Aaron Rodgers spielt nach dem Sieg über die Rams das erste Mal in einem Conference Final im eigenen Stadion. Auch die beste Defensive der NFL konnte Packers-Quarterback Aaron Rodgers und sein Team nicht ausbremsen: Green Bay steht nach einem 32:18-Sieg über die Los Angeles Rams im Conference Final der NFC.

Das erste Mal in dieser Saison waren im Lambeau Field zahlende Zuschauer zugelassen. 7439 Fans jubelten den Packers zu und schrieen im letzten Viertel lautstark: "M-V-P!" Der damit angesprochene Aaron Rodgers, gegen die Rams einmal mehr eine Klasse für sich, wurde nach dem Erreichen des Conference Final im eigenen Wohnzimmer emotional: "Es fühlte sich beim Betreten des Platzes an, als ob hier 50.000 wären. Es war ein toller Moment und hat uns gezeigt, wie sehr wir doch die Fans hier vermissen."

Mit den Fans im Rücken legten die Hausherren nach einem ruhigen ersten Viertel offensiv richtig los. Davante Adams und die restliche Offense der Packers ließ der ligaweit besten Defensive kaum Luft zum Atmen. Aaron Donald, zweimaliger Defensive Player Of The Year, wurde von der starken O-Line Green Bays neutralisiert. Und Adams schlug den ligaweit besten Cornerback Jalen Ramsey beim ersten Touchdown der Partie deutlich.

Rodgers selbst sezierte die Defense der Rams. Viele kurze Pässe überforderten die Kalifornier und das zwischenzeitliche 16:3 besorgte der 37-Jährige mit einem spektakulären Scramble selbst.

Gäste-Quarterback Jarod Goff, selbst mit einer Daumenverletzung ins Spiel gegangen, musste das Fehlen seines besten Receivers Cooper Kupp vergessen machen. Es gelang ihn nicht vollends. Mit einem schnellen Touchdown-Drive brachte er sein Team vor der Halbzeit zwar wieder nah ran, doch Rodgers reichten 29 Sekunden vor der Pause aus, um noch ein Field Goal für Mason Crosby zum 19:10-Halbzeitstand herauszuholen.

Von der Pause gestärkt legte Aaron Jones einen explosiven 60-Yard-Lauf auf und veredelte diesen kurz darauf mit einem Touchdown zum 26:10. Aber die Rams gaben sich nicht geschlagen. Einmal mehr führte Goff, der insgesamt auf 174 Yards und einen Touchdown kam, sein Team an die Packers heran. Running Back Cam Akers und eine anschließende Two-Point-Conversion verkürzte den Abstand auf nur sieben Punkte.

Da Green Bay eine Two-Point-Conversion selbst misslang und Allen Lazard zu Beginn der Partie einen potenziellen Tuchdown-Pass durch die Finger gleitet, wurde es im vierten Viertel noch einmal eng. Die Rams stoppten zwei Läufe der Packers und waren so wieder mitten im Spiel.

Doch die Gäste wurden von Defensive Tackle Kenny Clark gestoppt und konnten Rodgers wiederum nicht ein drittes Mal nacheinander aufhalten. Lazard fing einen 58-Yard-Pass des Quarterbacks und entschied die Partie, denn davon konnten sich die Rams nicht mehr erholen.

Green Bay bestimmte zwei Drittel der Spielzeit das Angriffsgeschehen und hatte am Ende fast doppelt so viele Total Yards in der Statistik stehen. Am 23. Januar erwarten die Packers im eisigen Lambeau Field nun entweder die Saints, gegen die sie in New Orleans in der regulären Saison knapp gewonnen hatten, oder die Bucs um Tom Brady. In Tampa Bay hatten die Packers deutlich 10:38 in der regulären Saison verloren.

Nach drei verlorenen Conference Finals wird die Partie für Rodgers das erste im eigenen Wohnzimmer und das erste seit 13 Jahren für die Packers im Lambeau Field. Sein erstes Conference Final hatte Rodgers in Chicago gewonnen - am Ende stand der Sieg im Super Bowl. Bis dahin braucht es noch zwei Siege.

Fabian Biastoch - 17.01.2021

Aaron Rodgers spielt nach dem Sieg über die Rams das erste Mal in einem Conference Final im eigenen Stadion.

Aaron Rodgers spielt nach dem Sieg über die Rams das erste Mal in einem Conference Final im eigenen Stadion. (© Getty Images)

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