Ein Rückblick aufs letzte Jahr

Die Aktion "Scheine für Vereine" brachte den Wilddogs einen neuen Trikotsatz ein.Was für ein Jahr für einen Randsportverein sich da zu Ende neigt. Anfang des Jahres waren die Pforzheim Wilddogs noch voll in Aufbruchstimmung. Neue Spieler wurden im Wochentakt vorgestellt, parallel dazu eine neue Trainer-Crew und Renovierungen am Sportgelände auf dem Riebergle nahmen Fahrt auf. Auch der Jugendbereich strukturierte sich um, doch alles wurde mitten im März schlagartig gestoppt.

"Das war schon ein herber Schlag. Wir haben in voller Fahrt die Handbremse gezogen und zum Glück die angedachten Investitionen noch stilllegen können, bevor wir hier Verbindlichkeiten geschaffen haben. Das hat uns über das Jahr einigermaßen gerettet, denn auch unsere Sponsoren haben ganz andere Probleme, als einen Sportverein zu fördern. Doch nur weil wir geplante Ausgaben aufschieben, müssen wir diese dennoch in Angriff nehmen", analysiert Vorstand Kai Höpfinger das Geschehen.

Doch aus der Not machten die Wilddogs eine Tugend. Vor allem die Schriftführerin der Wilddogs, Bettina Schindler, ist eine wahre Meisterin darin, Aktionen und Möglichkeiten zu entdecken, um hier zusätzlich auf die Wilddogs aufmerksam zu machen. Angefangen bei der REWE Aktion "Scheine für Vereine". Die hier erwirtschafteten über 2.500 Vereinsscheine werden unter anderem neue Trainingsbälle investiert. "Auch so kleine Aktionen werden gebraucht, jeder Cent zählt während dieser Zeit ohne Umsatz", weoß Markus Boch, 2. Vorstand.

Mit dem zweiten Crowdfunding der Stadtwerke Pforzheim bekamen die Wilddogs zum Jahresende nochmal eine dringend benötigte Finanzspritze. Mit einem ambitionierten Finanzierungsziel von 3.000 Euro gingen die Wilddogs an den Start. Doch auf die Unterstützung der Fans und auch der Vereinsmitglieder war Verlass. Am Ende kamen mehr als 3.500 Euro zusammen.

"Mit dem Geld können wir den dringend benötigten Trikotsatz für die Herren bestellen. Denn der bisherige Satz geht in den Besitz der Jugend über. Ohne die Unterstützung wäre das so nicht möglich gewesen", so Thomas Zink
Mit dem neuen Trikotsatz gehen die Wilddogs mit positivem Blick in eine Saison 2021, die nach aktueller Planung im Mai beginnen könnte. "Klar haben wir den Blick auf die nächste Saison gerichtet. Aber wichtig ist jetzt, dass alle aus dem Team und deren Familien, Freunde und Unterstützern angenehme Feiertage verbringen und gesund ins neue Jahr starten", so Kai Höpfinger.

Generell lassen sich die Wilddogs von dieser "verlorenen" Saison 2020/21 nicht von ihrem Ziel abbringen. "Wir halten an unseren Plänen fest. Wir sind ein kleiner eigenständiger American-Football-Verein. Wir organisieren uns selbst und verwalten mittlerweile ein eigenes Sportgelände. Wer hätte sich so etwas bei der Gründung vor 30 Jahren ausmalen können", freut sich Gründungsmitglied Thomas Zink.

2020 war für die Wilddogs eigentlich ein Jubiläumsjahr, 30 Jahre zählt der Verein jetzt. "Wir feiern dann einfach, wenn es die Gegebenheiten zulassen. Wir haben in 30 Jahren Vereinsgeschichte schon einige Höhen und Tiefen erlebt und überlebt und sind daran stets gewachsen. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir auch aus dieser Krise gestärkt hervorgehen. Mit unseren Mitgliedern, Fans und Unterstützern haben wir langjährige starke Partner an unserer Seite. Gemeinsam gehen wir gestärkt und voller Vorfreude in das kommende Jahr und eine Saison 2021", ist sich Kai Höpfinger sicher.

Gohlke - 04.01.2021

Die Aktion "Scheine für Vereine" brachte den Wilddogs einen neuen Trikotsatz ein.

Die Aktion "Scheine für Vereine" brachte den Wilddogs einen neuen Trikotsatz ein. (© Pforzheim Wilddogs)

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