Foto-Finishes!

Ronald Jones II war nach seinem Fumble zu Beginn nicht mehr aufzuhaltenDie NFL hatte sich – wohl aus Rücksicht auf das Golf Masters, dazu entschlossen, außergewöhnlich viele Partien im späten Slot anzubieten. Dazu wurde sogar noch Steelers – Bengals auf 22:25 Uhr geschoben, so dass erstmals sechs späte Spiele und fünf um 19 Uhr stattfanden. Die enttäuschten allesamt nicht und es gab gleich mehrere siegbringende Plays bei auslaufender Uhr.


Der Rückblick:

Die Spiele bei #ranNFL im Free TV:
Carolina Panthers (3-7) - Tampa Bay Buccaneers (7-3) 23:46


Die Panthers hielten in der ersten Hälfte hervorragend mit und Teddy Bridgewater brachte sogar 13 Pässe in Folge an, so dass es unentschieden in die Pause ging. In der zweiten Hälfte kippte die Partie – unterstützt durch eine Interception von Bridgewater – schnell zu den Buccaneers, die am Ende doch locker gewannen.


Los Angeles Rams (6-3) - Seattle Seahawks (6-3) 23:16

Es war die erwartet spannende Partie wie so oft in den letzten Jahren beim Treffen dieser NFC West Rivalen. Die Rams führten fast das komplette Spiel und ihre Defense um Aaron Donald ärgerte Russell Wilson ein ums andere Mal. Der warf gleich mit zwei Interceptions und fumbelte einmal – es wird enger im MVP-Rennen.

Henderson und Brown (2) mit Rushing Touchdowns für die Rams, Alex Collins einem für die Seahawks; per Pass gab es auf beiden Seiten keinen zu sehen.


Die Überraschung der Woche:
New York Giants (3-7) - Philadelphia Eagles (3-5-1) 27:17

Die NFC East wurde auch in diesem Spiel ihrem katastrophalen Ruf gerecht: Die favorisierten Eagles, erstmals mit allen Wide Receivern fit auf dem Feld, verloren verdient gegen die Giants, bei denen Quarterback Daniel Jones sich diesmal nicht durch das "Turf Monster" aufhalten ließ, sondern aus 34 Yards zu einem Touchdown sprintete. Running Back Wayne Gallman steuerte zwei weitere per Lauf bei.

Bei den Eagles reichte die Rückkehr von Miles Sanders (15 Läufe für 85 Yards) und ein weiter Touchdown-Lauf von Boston Scott über 56 Yards nicht; Carson Wentz ist meilenweit von seiner Bestform entfernt.


Der Überblick

DIE Überraschung hätte es fast bei Green Bay Packers - Jacksonville Jaguars gegeben, wo die Favoritenrolle laut den Buchmachern am deutlichsten verteilt war. Bis ins letzte Viertel hing der Sieg der Packers am seidenen Faden, bevor sie die Partie letztendlich 24:20 nach Hause brachten.

Die Detroit Lions sahen lange wie der sichere Sieger aus und führten bereits 24:3; dann kamen die Washington Football Teamer, erstmals wieder mit Alex Smith als Starter, aber zurück und glichen aus. Am Ende entschied ein Field Goal von Kicker Matt Prater aus 59 Yards bei auslaufender Uhr die Partie.

Die Miami Dolphins bleiben auch im dritten Spiel von Rookie Tua Tagovailoa als Starter ungeschlagen – diesmal gegen die Los Angeles Chargers. Die führten ausnahmsweise nicht, aber das Ergebnis war letztendlich das gleiche: 29:21 für die Fins, die damit bei 6-3 stehen und auf Playoffkurs sind.

Bei New Orleans Saints - San Francisco 49ers gab es aufgrund einer Verletzung von Drew Brees in der ersten Hälfte viel Jameis Winston zu sehen. Das genügte gegen die 49ers, weil er bereits eine Führung übergeben bekommen hatte. Alvin Kamara gleich mit drei Touchdowns – zwei per Lauf und einem per Pass.

Die Pittsburgh Steelers bleiben auch gegen die Cincinnati Bengals ungeschlagen, was man sicher so erwarten konnte. Die Steelers ließen nie einen Zweifel daran, wer dieses Spiel gewinnt. Am Ende hieß es 36:10. Big Ben mit vier Touchdown-Pässen, zwei davon zu Rookie Chase Claypool – schon dessen Nummer #6 und #7 diese Spielzeit.

Spannend bis zum Schluss blieb es bei Arizona Cardinals - Buffalo Bills: Das Duell zweier ambitionierter Teams gewannen die Arizona Cardinals durch einen Hail Mary Fang von DeAndre Hopkins mit einer Sekunde auf der Uhr! Zunächst waren die Bills kurz vor Schluss in Führung gegangen, den Cardinals blieben noch 34 Sekunden. Die genügten Hopkins in Dreifachdeckung zum 43 Yard-Fang und dem 32:30-Endstand.


Offensivspieler der Woche: Running Back Ronald Jones II, Tampa Bay Buccaneers

Das Spiel gegen die Panthers begann denkbar schlecht für Ronald Jones: Nach seinem Fumble wurde offen spekuliert, ob ihn Bruce Arians für Leo Fournette vom Feld nehmen würde.

Er tat es nicht und das war gut so: Jones rannte wie besessen und erlief 192 Yards und einen Touchdown. Mit weitem Abstand Karrierebestwert in drei Jahren NFL für "RoJo".


Defensivspieler der Woche: Outside Linebacker Leonard Floyd, Los Angeles Rams

Der Pass Rusher unterschrieb im März nach vier Jahren in Chicago bei den Rams für ein Jahr. Vor der Partie lag er bei vier Sacks, gegen Seattle kamen noch drei dazu. Außerdem sicherte er ein Fumble von Russell Wilson. Mehr kann man sicher nicht erwarten – Floyd lieferte eine tadellose Leistung ab und war einer der Hauptgründe für den Sieg gegen den großen Rivalen.


Sunday Night Game:
New England Patriots (4-5)- Baltimore Ravens (6-3) 23:17

Unter besten New England Bedingungen (starke Regenschauer) lieferte Running Back Damien Harris erneut eine starke Partie ab (121 Rush Yards) und Cam Newton erlief seinen neunten Touchdown im achten Spiel.

Die Ravens starteten und beendeten das Spiel mit einem Touchdown-Pass zu Willie Snead, aber die Patriots Defense hielt Lamar Jacksons Offense im Schlussviertel punktlos. Pittsburgh damit fast schon sicher AFC North Divisionssieger, die Patriots liegen immer noch zwei Siege hinter dem Playofffeld auf Platz 10 der AFC.


Das Monday Night Game:
Chicago Bears (5-4) - Minnesota Vikings (3-5), Mo/Di, 02:15 Uhr, DAZN, Renner/Seibert

Die Partie klang vor der Spielzeit vermutlich deutlich besser, als sie es jetzt ist: Die Vikings enttäuschten mit schwachem Saisonstart, scheinen sich aber dank starker Leistungen von Dalvin Cook gefangen zu haben.

Die Bears starteten dagegen mit Siegen trotz schwacher Quarterbackleistungen. Mittlerweile sind sie jedoch nach drei Niederlagen gegen ambitionierte Teams hart auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen.


Danke fürs Dabeibleiben und bis zur Spieltagsvorschau am Freitag!



Carsten Keller - 16.11.2020

Ronald Jones II war nach seinem Fumble zu Beginn nicht mehr aufzuhalten

Ronald Jones II war nach seinem Fumble zu Beginn nicht mehr aufzuhalten (© Getty Images)

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