IFAF und AFVD

Das Verhältnis zwischen dem Football Weltverband IFAF und dem AFVD beschreibt dieser folgende "FAQ" Bericht des deutschen Football Dachverbandes:

"Der AFVD ist und war ununterbrochen Mitglied des Weltverbandes IFAF. Es kursieren Behauptungen, die Mitgliedschaft des AFVD in der IFAF würde nicht bestehen. Diese beruhen allerdings auf einem Missverständnis bezüglich der Rolle des Spielbetriebs der Nationalmannschaften.

Zwischen der IFAF und dem AFVD ist im Herbst 2020 Einigung darüber erzielt worden, dass deutsche Nationalmannschaften an den internationalen Wettbewerben wieder teilnehmen werden, sobald diese fortgesetzt werden. Möglicherweise wird etwa die Nationalmannschaft der Herren sogar eine "Wild Card" für die kommende EM-Endrunde erhalten, obwohl sie an der Qualifikation nicht teilnahm. Dies ist das gemeinsame Ziel von IFAF und AFVD, wegen der Corona-Pandemie ist derzeit aber noch ungewiss, ob und in welchem Modus wann um die EM gespielt werden kann.

Die Gespräche zwischen Weltverband IFAF und AFVD wurden und werden seit einigen Jahren kontinuierlich geführt. Notwendig sind sie, weil der AFVD dem Weltverband in der Vergangenheit wiederholt und in beachtlichem Umfang finanziell Liquiditätshilfen geleistet hat. Der Weltverband verfolgt das Ziel, durch eine möglichst große Anzahl von Mitgliedern die Verbreitung des Football-Sports weltweit massiv zu beschleunigen. Der AFVD unterstützt diese Zielsetzung vorbehaltlos. Jedoch hat diese Strategie auch zur Folge, dass die große Mehrheit der vielen kleinen IFAF-Mitgliedsverbände, die sich selbst noch in ihrer Gründungsphase befinden, zur Finanzierung der Arbeit des Weltverbandes wenig beitragen können. Daraus resultieren immer wieder Liquiditätsschwankungen des Weltverbandes. Finanzkräftige Mitgliedsverbände wie der AFVD oder einige andere europäische (beziehungsweise auch "USA Football" in den USA) haben in der Vergangenheit in solchen Situationen wiederholt finanzielle Vorleistungen erbracht, die mit späteren Teilnahmegebühren verrechnet oder – etwa nach ausgerichteten Turnieren – durch die IFAF zurückgezahlt wurden. Nach den Vorgängen aus dem Jahr 2015, in dem die Wahl des derzeitigen IFAF-Präsidiums vollzogen wurde, welche jedoch erst im Jahr 2018 durch ein Urteil des internationalen Sportgerichtshofs CAS bestätigt wurde, wurde die finanzielle (Rück-)Abwicklung solcher kurz- bis mittelfristigen Kredite jedoch zu einem Streitfall zwischen AFVD und IFAF.

Die Situation wurde dadurch erschwert, dass es teilweise auch weiter laufende Verpflichtungen gegenüber externen Stellen waren, die der AFVD zu Gunsten der IFAF übernommen hat. Der AFVD hat versucht, den Vertrauensverlust und den Imageschaden für die Sportart American Football insgesamt abzuwenden, indem er solche Zahlungen weiter leistete. Schließlich wurde es jedoch notwendig, als Kreditgeber auf die geleisteten Sicherheiten seitens des Weltverbandes zuzugreifen, um das finanzielle Risiko für den AFVD einzugrenzen. In der Folge verwehrte der Weltverband deutschen Nationalmannschaften die Teilnahme an seinen Wettbewerben.

Wichtig ist aber nun der Blick in die Zukunft! Die Differenzen sind beigelegt: AFVD und IFAF haben eine finanziell für beide Seiten tragfähige Lösung gefunden, die gegenseitigen Ansprüche zu regeln. Sobald es trotz oder nach der Corona-Pandemie möglich ist, geht es nun wieder zu 100 Prozent um den sportlichen Wettbewerb, indem deutsche Mannschaften an den IFAF-Wettbewerben wieder teilnehmen können."

Schlüter - 08.11.2020

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